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2. Neptun Auto Rallye

Es ist zwar schon ein wenig Zeit vergangen, aber wir wollen nicht verschweigen, das die Masters Gruppe des Vereins eine  Auto Rallye organisiert hatte.Die 2. Auto-Orientierungs-Rallye, widerum organisiert von Marion und Ludger Wozniak sowie zwei Freunden, startete um 9 Uhr an der Herz-Jesu-Kirche zu Röllinghausen.  8 Teams machten sich auf die Reise. (6 x Neptun und 2 Gäste)
Vor dem Startschuss wurden die Teilnehmer noch darüber aufgeklärt, dass diese Rallye nicht "auf Geschwindigkeit" ausgerichtet war und jeder sich unbedingt an die Straßenverkehrsordnung zu halten hatte.
Die erste Station waren die Windenmacher-Museen in Witten-Heven. Hier war u.a. ein plattdeutscher Spruch ins Hochdeutsche zu übersetzen, (Büss Du van ussen Slag, sag ick Di gudden Dag), und die Namen der einzelnen Museen sowie deren Besitzer heraus zu finden. Weiter ging es zu einer alten, stillgelegten Zeche in Albinghausen und anschließend zur Kluterthähle in Ennepetal. Auch hier waren eine Menge interessanter Sachen zu erkunden und Fragen zu beantworten.
Dann ging die Fahrt nach Rüggeberg. Nachdem die meisten herausgefunden hatten, wer der Erbauer des Denkmals im Ortskern war, luden die Organisatoren zum wohlverdienten Picknick im Wald ein. Hier wurde auch die längste Möhre gemessen, die als Zusatzaufgabe am Ende Sonderpunkte brachte.
Nach der Mittagspause ging es weiter zur Ennepe- und danach zur Glör-Talsperre. Die meisten Teilnehmer waren angenehm überrascht über die Schönheit dieser Ausflugsziele, gar nicht weit von "zu Hause". Weit genug weg, dachten die Organisatoren und haben ein paar Fragen zur Heimatstadt Recklinghausen eingepflegt. In Mobilfunk-Zeiten jedoch alles kein Hindernis. Trotzdem bereitete die Frage, an wen die Plastik am Weg zum früheren Stadtgefängnis erinnert, einigen Leuten echte Kopfschmerzen.
Über Hedfeld und Schalksmühle ging es dann zur Burg Altena. Der 800 m lange Aufstieg zur Burg verlangte den Teilnehmern alles ab, zumal die Sonne gnadenlos brannte. Die Dechenhöhle in Iserlohn war das vorletzte Ziel. Nachdem auch hier viele Fragen beantwortet wurden, fuhren die Teams zur einzigen ortsansässigen Brauerei in Iserlohn. In dem schönen Biergarten auf der anderen Straßenseite wurde dann ausgewertet. Die Spannung stieg und alle erzählten von "Ihren" Erlebnissen. Man sah nur lachende Gesichter.
Sieger wurden Simone und Olaf Neubauer, aber man war sich einig: an diesem Tag hatten alle gewonnen. Besonders zu erwähnen sei noch, dass das jüngste Team um Miriam Wozniak den einzigen fehlerfreien Verkehrs-Fragebogen ablieferte. Auf die abschließende Sektdusche wurde verzichtet, der Sekt war zwischenzeitlich zu warm geworden. Ein rundum gelungener Tag neigte sich dem Ende zu und alle fuhren zufrieden nach Hause.
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