piel für harte Männer!So wird diese Sportart oft genannt. Und das trifft durchaus zu. Denn Kraft Schnelligkeit, gute Balltechnik und sehr viel Kondition sind wichtige Voraussetzungen für gute Wasserballspieler. Doch das allein reicht nicht aus. Wer nicht dazu noch das entsprechende Maß an "SchIitzohrigkeit“ und Härte mitbringt, der bringt es bei diesem Spiel über (und vielfach auch unter) dem Wasser nicht sehr weit.
Allerdings: beim SV Neptun gehört das Thema Wasserball der Vergangenheit an. Denn seit 1970/71 gibt es bei uns keine Wasserballmannschaft mehr.
Sie fiel dem Problem zum Opfer, dem in der Vergangenheit schon bei vielen Vereinen das Wasserballspiel zum Opfer fallen mußte, weil man ganz einfach vor der Alternative stand: entweder oder. Beim SV Neptun 28 entschloß man sich -notgedrungen- zum oder, in diesem Falle zur weiteren intensiven Förderung des Schwimmsports. Und da bekanntlich die verfügbaren Trainingszeiten für Breiten- und Leistungsarbeit im Schwimmen ohnehin gerade das Minimum dessen erfüllen, das für eine halbwegs erfolgreiche Arbeit benötigt wird, zogen die Wasserballspieler 1970/71 die Konsequenzen und schlossen sich teils dem SV Neptun Erkenschwick, teils der DJK Teutonia Waltrop an.
Immerhin: was sich seit 1951 auf diesem Gebiet zwei Jahrzehnte innerhalb unseres
Vereins tat, soll und darf auf keinen Fall vergessen werden.
Die Sportchronik:
1951-1963 Stadtmeister
1959 Bezirksmeisterschaft
1960 Aufstieg in die Landesliga
1962 Abstieg in die Bezirksklasse
1962 Bezirksmeister
1963 Aufstieg in die Landesliga
1965 Abstieg in die Bezirksklasse
Die restliche Zeit bis zur Auflösung war immer wieder geprägt von Neuaufbau aus den Nachwuchsbereich. Die Substanz wurde somit immer mehr geschwächt.
Foto v.links: Werner Frankenbusch, Heinz Hacke, Gustav Tietzmann, Hermann Stock, Werner Bennemann, Heinz Scharf, Hans Kuszak