Vereinsmeisterschaft
DMSJ in Gladbeck
Klever Kurzbahn-Meeting
Masters in Wetzlar
8. Flutlichtpokalschwimmen in Oelde
10. Lippe-Pokal in Lünen
Kinder-Pokalschwimmen 2001
NRW-Meisterschaft
Waltroper Schwimmertreff (16./17.06.2001)
19. Walsumer Frühjahrs-Meeting in Duisburg
(31.03./01.04.2001)
Neptun-Solar-Cup in Köln (25./26.03.2001)
21. Frühjahrsschwimmfest bei TuRa Bergkamen (18.03.2001)
Linda Delzig (Febr./März 2001)
Solar-Meeting in Dortmund (24./25.02.2001)
DMS - SV Neptun steigt ab
DMS - 2. Durchgang (17./18.02.2001)
Schwimmfest in Schwerte (10.02.2001)
DMS - 1. Durchgang (03./04.02.2001
Kurzbahn-Meeting mit Langstreckenpokal
(20./21.01.2001)
Sammelten erste Wettkampferfahrung: Maximilian |
Vorweihnachtliche Stimmung im Hallenbad an der Herner Straße. Die
Schwimmer des SV Neptun ließen das Jahr mit ihren Vereinsmeisterschaften
ausklingen und die Kleinsten bekamen "hohen Besuch". Der Nikolaus
höchstpersönlich besuchte die Seepferdchen-Schwimmer. "Für unsere Aktiven war es nach der Bezirksmeisterschaft ein lockerer Wettkampf. Dennoch gab es einige Bestzeiten", lobte Trainer Lars Ollesch. "Für unsere Kleinen ist die Vereinsmeisterschaft aber immer etwas ganz Besonderes". Vereinsmeister wurden: Jennifer Wirth, Maximilian Haese /Jahrg.92/93), Christine Köntje, Jan Schmidt (90/91), Linda Nguyen (88/89),Sandra Maronde, Marc Spinner (86/87), Deborah Schmitz, Frank Spinner (84/85) sowie in der offenen Wertung Jennifer Poggi und Andreas Kaptur. Trotz des großen Andrangs klappte die Organisation wie am Schnürchen, selbst als das Hallenbad beim Kinderschwimmfest mit 150 Kindern und einer proppenvollen Tribüne aus allen Nähten platzte. Die "Schwimmküken" stellten ihr Können eindrucksvoll unter Beweis und Nikolaus sowie Meeresgott Neptun sparten bei der Vergabe der Seepferdchen-Urkunden nicht mit Lob. Schwimmwartin Ute Delzig dankte den Übungsleitern für die gute Arbeit. Geehrt wurde auch "Geburtstagskind" Martin Adler. Der Neptun-Vorsitzende hat das 60. Lebensjahr vollendet. Heinz Baldauf überreichte seinem langjährigen Weggefährten ein Präsent im Namen des Klubs. (-bk-) |
Lars Ollesch, Schwimmtrainer beim SV Neptun 28, war durchaus zufrieden. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften auf Bezirksebene für Junioren und Jugendliche in Gladbeck gab's einen zweiten und einen vierten Platz.
Laut Ollesch zog sich vor allem die Jungenstaffel des Jahrgangs '90/'91 gut
aus der Affäre. Obschon mit dem erkrankten Christian Pottrick kurzfristig
ein echter Leistungsträger ausfiel und nicht ersetzt werden konnte,
reichte es hinter der favorisierten SG Gelsenkirchen zum zweiten Platz.
Für die Staffeln über 4x100m Freistil, Rücken, Brust und Lagen
sowie 4x50m Schmetterling benötigte die Neptun-Formation am Ende 27:17
min. blieb damit nur zehn Sekunden hinter den Gelsenkirchenern, landete aber
souverän vor der Konkurrenz aus Gladbeck und von der SGS
Münster. Ollesch: "Mit Pottrick hätten wir sogar die Chance zum
Sieg gehabt."
Für einen Start auf NRW-Ebene aber reicht es für den Neptun-Nachwuchs
derzeit noch nicht. Nur sechs Staffeln aus dem gesamten Bundesland werden
zugelassen, da ist aktuell nichts zu machen. Aber sie arbeiten dran.
Dabei waren Phillip Bär, der beste Kraulschwimmer, Christopher Bär,
Maximilian Neubauer, Thimo Mallon und Jan Schmidt, der schnellste
Rückenschwimmer.
Platz vier gab es für die Mädchenstaffel ('86-'89). Linda Nguyen,
Patrizia Komenda, Rebekka Marks, Sandra Maronde, Anna Hein und Manuela Kornau
mussten sich letztlich den übermächtigen Teams der SGS Münster,
vom TuS Herten und der SG Gelsenkirchen geschlagen geben, verwiesen aber
die SG Vest mit Schwimmerinnen auch vom SV Blau-Weiß auf Rang
fünf.
Zu einem Platz auf dem Treppchen fehlten am Ende nur vergleichsweise magere
30 Sekunden.
(waz - noa)
Stammgäste auf dem Siegertreppchen waren die Schwimmer des SV Neptun
beim 4. Klever Kurzbahn-Sprint-Meeting.
Im hervorragend besetzten Teilnehmerfeld konnte das Neptun-Team den dominierenden
Vereinen aus Duisburg und Essen durchaus Paroli bieten. Jahrgang 90: Phillip
Bär(1. 100m Schmetterling; 2. 50m Brust), Jan Schmidt (1. 50m Rücken,
2. 100m Schmetterling, 2. 50m Brust), Maximilian Neubauer (3. 100m
Schmetterling), Christine Köntje (2. 50m Rücken, 3. 100m Schmetterling,
1. 50m Brust). Jahrgang 88: Linda Nguygen (1. 50m Rücken, 1. 100m
Schmetterling, 2. 50m Brust). Jahrgang 87: Patricia Komenda (3. 100m
Schmetterling), Sandra Maronde (3. 50m Rücken). Manuela Kornau (Jhrg.86)
bestritt nach langer Pause ihren ersten Wettkampf und siegte gleich auf Anhieb
über 50m Brust.
Erfolgreich war auch Deborah Schmitz (Jhrg. 85). Sie siegte über 50m
Brust sowie als Wettkampfschnellste über 100m Schmetterling und holte
auch noch "Silber" über 50m Rücken.
(RZ 29.09.01)
Sie haben "Blut geleckt". Zwei Medaillen brachten die Schwimm-"Oldies" des
SV Neptun 28 von der Deutschen Meisterschaft, die in diesen Jahrgängen
"Masters" heißt, aus Wetzlar wieder mit nach Hause.
"Das hat uns Mut gemacht, wir werden im nächsten Jahr in Berlin richtig
angreifen", sagt Lars Ollesch, der dann ebenso wie Bernd Hennigfeld dabei
sein möchte. Auch einige Neptun-Frauen seien durch die Erzählungen
über Erlebnisse beim "Masters" ermutigt worden, wieder anzufangen mit
Schwimmen. "In Wetzlar waren Olympiateilnehmer und Weltmeister am Start."
Der SV Neptun startete in der Klasse 100 bis 119 Jahre, soll heißen,
alle vier Schwimmer durften zusammen nicht älter als 119 Sein. In der
Einzelkonkurrenz versuchte es Andreas Kaptur über 50m Schmetterling,
war mit seinen 29:05 sec. und Platz zehn aber nicht zufrieden. Mit seiner
Bestzeit wäre Kaptur Vierter geworden.
"Das Masters in Wetzlar lag zeitlich ungünstig, da die Europameisterschaft
auf Mallorca schon Ende Juli stattfand", so Ollesch. Dennoch waren 273 Teams
dabei - 2700 Starts gab es an drei Tagen.
Noch mehr Sportler erwartet Ollesch im nächsten Jahr in Berlin. Dort
wird das "Masters" im neuen Schwimmzentrum Prenzlauer Berg ausgerichtet,
das gerade erst für 200 Mio. Mark erbaut worden ist. "Im nächsten
Jahr ist die WM in Neuseeland, das werden sich wohl ganz viele nicht leisten
können. Daher wird Berlin umso stärker besetzt sein. Wir wollen
uns dort für die Europameisterschaft 2003 in Frankreich qualifizieren.
Es macht richtig Spaß, wir werden nach den Erfolgen jetzt eine zweite
Trainingseinheit in der Woche beginnen.
(RZ -kli)
Sieben Aktive sorgten für eine Menge recht guter Platzierungen: der
Start beim 8. Flutlicht-Pokalschwimmen in Oelde hat sich für den SV
Neptun durchaus gelohnt.
Bildhübsch das Freibad inmitten der Landesgartenschau, regelrecht urig
auch die Atmosphäre der späten Starts. Dass es schüttete ohne
Ende war zwar ärgerlich, brachte Trainer Lars Ollesch und seine Schwimmer
aber nicht wirklich aus dem Rhytmus.
Jeder Starter musste vier Lagen über 50m absolvieren, die sechs
Zeitschnellsten qualifizierten sich fürs Finale über 200m Lagen.
Überragend dabei aus Sicht des SV Neptun Christine Köntje (Jg.90),
die in der Vorrunde vier Siege hinlegte, dann den Endlauf mit zwölf
Sekunden Vorsprung gewann und in 3:01,66 min. auch noch deutlich unter der
Pflichtzeit für den D-Kader blieb (3:04,60).
Knapp an Platz eins schrammte Linda Nguyen ('88) vorbei. Nach Platz drei
in den Vorläufen wurde sie abschließend Zweite. Dagegen verpasste
Patrizia Komenda ('86/'87) als Vorrundensiebte den Einzug ins Finale knapp.
Ordentlich unterwegs war in Oelde Deborah Schmitz ('85). Nach Platz vier
der Vorrunde reichte es für sie im Finale zum fünften Rang.
Zufriedenstellend auch die Leistungen der jüngeren Neptun-Schwimmer.
Äußerst konstant zeigte sich Phillip Bär ('90). Platz drei
nach den Vorläufen verteidigte er auch im Endlauf. Steigern konnte sich
Maximilian Neubauer ('90). Er zog zunächst als Sechster ins Finale und
landete am Ende auf Platz fünf.
Als letzter Schwimmer aus dem Talentschuppen des SV Neptun ging schließlich
Christian Pottrick ('90) ins Becken. Er aber hatte als Vorrunden-Zwölfter
mit der Entscheidung dann nichts mehr zu tun.
"Sehr überrascht", haben Neptun-Trainer Lars Ollesch die guten Leistungen
seiner Truppe beim 10. Lippe-Pokal, bei dem die Sportler aus 32 Klubs büer
2700 Starts absolvierten. Der SV Neptun war mit 31 Akteuren (113 Starts,
vier Staffeln). "Dass wir in Lünen trotz des Zeltlagers, bei dem man
kaum Ruhe bekommt, so gut waren, ist erstaunlich."
Phillip Bär (Jg. 90) siegte über 100 und 200 m Freistil,
wobei er auf der längeren Strecke in 2:40,39 um vier Sekunden unter
der Zeit für den D-Kader blieb. Über 100m Schmetterling und 200m
Rücken wurde Phillip Zweiter. Jan Schmidt (Jg. 90) kam auf dritte
Plätze über 200m Rücken, 100m Brust und Freistil. Maximilian
Neubauer (Jg. 90) war Erster über 100m Brust.
Christine Köntje (Jg. 90) siegte über 100m Brust und wurde Dritte
über 100m Schmetterling. Linda Nguyen (Jg. 88) stand über 200m
Freistil und 100m Rücken oben auf dem Treppchen, über 100m
Schmetterling und Freistil wurde sie jeweils Zweite. Rebekka Marks (Jg. 87)
kam auf Zweite Plätze über 200m Brust und Freistil.
Patrizia Komenda (Jg. 87)siegte über 100 und 200m Freistil. Anna Hein
(Jg. 87) setzte sich über 100m Schmetterling an die Spitze und wurde
Zweite über 100m Rücken. Mit der Rückenzeit erreichte Anna
das Finale der offenen Klasse und wurde Siebte. Sandra Maronde (87) siegte
über 100 und 200m Rücken. Deborah Schmitz (85) kam auf Rang zwei
über 100m Rücken, wurde Dritte über 100m Schmetterling, 200m
Freistil und Lagen. Miriam Wozniak (87) schwamm 100m Schmetterling als Dritte.
Erstmals gingen die jungen Nachwuchskräfte in einem 50mBecken an den
Start: Jeweils Dritter wurden Christopher Bär (91) über 50m
Schmetterling, Frederick Bär (93) 50m Kraul, Sebastian Ernst (92) 50m
Brust und Sabine Baron (91) 50m Brust. Platz 2 holte sich Gina Krüger
(91) über 50m Brust. Für Thimo Mallon (91), Jennifer Wirth (92)
und Kirstin Richter (93) reichte es trotz guter Leistung noch nicht zu einem
Treppchenplatz.
Fünfter unter 30 Staffeln wurden im Jahrgang 88-91 Maximilian Neubauer,
Phillip Bär, Jan Schmidt und Christian Pottrick über 4 x 50 m Lagen.
Das Neptun Quartett war die jüngste Staffel im Feld. Über 4 x 100
m Freistil kamen Miriam Wozniak, Linda Delzig, Patrizia Komenda und Linda
Nguyen hinter SG Dortmund, SG Hattingen-Welper und dem Dürener TV, der
auf den letzten Metern die Neptun-Mädchen passierte, auf den vierten
Platz.
(RZ, -kli)
![]() |
Pokal für Neptun-Team des Jahrgangs 93/94 /Platz zwei für 91er
Damit hatten beim SV Neptun nicht mal die größten Optimisten gerechnet. Das Team von Trainerin Dunja Delzig aus dem Jahrgang 93/94 sicherte sich den Sieg im Kinder-Pokalfinale, das jüngst in Rheine ausgeschwommen wurde.
Doch auch die 91er-Truppe hatte das Finale erreicht, was schon ein Riesenerfolg
ist, verlor in Rheine aber gegen die SG Gelsenkirchen. "In Gelsenkirchen
müssen diese Kinder schon sechsmal in der Woche Trainieren, da war klar,
dass wir keine Chance haben", soe Neptun-Cheftrainer Lars Ollesch. Trotzdem
verkauften sich Jessica Niewalda, Sabine Baron, Gina Krüger, Thimo Mallon,
Fabian Rüdiger, Kevin Freitag und Christopher Bär super. Und Zweiter
zu werden bei neun gestarteten Klubs ist doch schon was.
So viele Mannschaften wie in diesem Jahr hatten sich noch nie beim
Kinder-Pokalschwimmen angemeldet. Es mussten in jeder Altersklasse zwei Gruppen
gebildet werden, der SV Neptun setzte sich mit zwei Teams an die Spitze in
den Gruppen und erreichte das Finale in Rheine.
Die Älteren schwimmen vier Staffeln in allen Lagen, 300m Ausdauer und
müssen die Koordination in den Schwimmlagen zeigen. Die Kleinen (93/94)
schwimmen drei Staffeln (ohne Delphin), 100m Ausdauer und müssen auch
zeigen, wie sie die einzelnen Lagen beherrschen.
Und da überzeugte das Neptun-Team beim Finalsieg über SSV
Marl-Hüls. Es wurden alle Staffeln gewonnen. Mit 34:20 Punkten setzten
sich Maurice Borzym, Marcel Beckmann, Maximilian Haese, Tobias Götze,
Dennis Freitag, Frederick Bär, Kirstin Richter und Laura Klein ganz
sicher durch und holten den Pokal.
(RZ -kli)
Es waren nur wenige, die beim SV Neptun 28 den Sprung zur NRW-Meisterschaft
und zum NRW-Masters gepackt haben, Trainer Lars Ollesch war aber trotzdem
zufrieden. "Wir dürfen im Moment noch nicht zuviel erwarten, es geht
aber wieder aufwärts", so Ollesch. Bei der NRW-Meisterschaft der
jüngeren Jahrgänge in Köln hatte Neptun mit Rebekka Marks
(Jg. 87) und Linda Nguyen (88) zwei Schwimmerinnen am Start.
Nach ganz oben konnten diese beiden bei den Titelkämpfen natürlich
noch nicht schielen. Insbesondere Lindas Jahrgang ist sehr gut besetzt von
der Quantität und von der Qualität her. In den einzelnen Konkurrenzen
waren immer mehr als 50 Mädchen dabei, von denen dann zehn die
DM-Pflichtzeiten schwammen", sagt Ollesch, der mit Platz 18 über 100m
Freistil von Linda Nguyen nach einer Steigerung von über einer Sekunde
auf 1:06,32 min. sehr zufrieden war. Absolut ok fand der Trainer auch Lindas
Leistungen über 200m Rücken in 2:48,17 und Rang 24, sowie über
200m Lagen in 2:49,25 (25.) mit einer Steigerung von zwei Sekunden.
Rebekka Marks (87) lag über 100m Brust in 1:22,25 als Achte nur knapp
über der DM-Pflichtzeit. Über 200m Brust gab's in 2:57,78 Platz
13. "Über 200m war Rebekka zwar schon mal fünf Sekunden schneller,
sie hat hann vor dem Trainerwechsel über ein halbes Jahr nichts gemacht,
sich lzuletzt aber wieder um fünf Sekunden gesteigert.
Beim NRW-Masters in Oelde war der SV Neptun mit Stefanie Heinrich (AK 20),
Andreas Kaptur (AK 25) und zwei Staffeln, deren Schwimmer zusammen zwischen
100 und 119 Jahre alt sein durften, vertreten. Stefanie Heinrich wurde über
100m brust Elfte, über 100m Schmetterling Vierte ("Das war richtig klasse")
über 50m Brust Zehnte und Siebte über 50m Schmetterling.
Andreas Kaptur hat nach zwölf Jahren Pause vom Schwimmen der Ehrgeiz
gepackt. Und in Oelde zahlte sich das über 50m Schmetterling mit der
Silbermedaille aus. Platz Sieben gab's zudem über 50m Brust und
Fünfter wurde Kaptur noch über 50m Rücken.
Knapp an einer Medaille vorbei auf Platz vier schrammte die 4 x
50m-Ftreistilstaffel des SV Neptun mit Markus Sudau, Andreas Kaptur, Stefan
Jazy und André Kostedde, der nie zuvor im Schwimmverein war, erst
im April mit dem Training angefangen hat und sich innerhalb dieser kurzen
Zeit über 50m Freistil um zwölf Sekunden auf 32,48 verbesserte.
"Das ist ein echtes Wunder", sagt Ollesch.
(RZ, -kli)
Trainerin Dunja Delzig äußerst zufrieden
Sie waren reichlich aufgeregt vor dem ersten "richtigen" Sportwettkampf ihres
Lebens. Doch die Jüngsten des SV Neptun 28 machten letztlich eine "gute
Figur" beim Schwimmtreff in Waltrop. Trainerin Dunja Delzig war zufrieden.
20 Vereine waren in Waltrop am Start, die SVN-Küken überzeugten
mit Treppchenplätzen und Bestzeiten. Erst Plätze gingen an Tobias
Götze (Jg.93) über 50m Brust in 57,71 sec. und Laura Klein (Jg.93)
in 1:05,61. In persönlicher Bestzeit Erster wurde Marcel Bechmann (Jg.93)
über 50m Rücken in 53,20. Ebenfalls Bestzeit über diese Distanz
gelang Denis Lushtaku (Jg.92) in 50,84 auf Rang zwei. Cedric Busch (Jg.93)
schwamm als Zweiter über 50m Brust in 58,33 auch bestzeit.
"Silber" sicherte sich Julia Adler (Jg.93) in 1:07,09 über 50m Rücken.
Dritte Plätze errangen Marcel Beckmann (Jg.93) in Bestzeit über
50m Freistil (48,49), Maximilian Haese Jg.93) über 50m Brust in 58,89,
über die Bruststrecke Julia Adler (1:10,96). Vierte Plätze gingen
an Carina Simanneck über 50m Brust in Bestzeit (54,74), Cedric Busch
über 50m Rücken in 1:06,33 und über dieselbe Strecke auch
bei Laura Klein in 1:13,00. Persönliche Bestzeiten schwammen Jaqueline
Borzym (Jg.91) mit 58,72 über 50m Rücken, und jeweils über
50m Freistil Larissa Iglinski (Jg.92/56,39) und Johanna Holz(Jg.92/51,76).
Jaqueline Borzym (Jg.91) kam über 50m Freistil (46,72) und Rücken
(58,72) zu Bestzeiten.
Die Schattenseite großer Schwimm-Turniere erlebten die Aktiven des
SV Neptun beim 19. Walsumer Frühjahrs-Meeting in Duinburg. "Die Organisation
war einfach schlecht. Es gab Startverzögerungen von bis zu zwei Stunden.
Darunter haben auch die Leistungen gelitten", ärgerte sich Trainer Lars
Ollesch.
Mit 17 Aktiven war der SV Neptun beim Mammutturnier dabei und immerhin gab
es neben den organisatorischen Pannen auch Positives zu vermelden. Viele
Pflichtzeiten für die NRW-Meisterschaft "purzelten" zum wiederholten
Male. Christine Köntje (JH.90) wurde 3. über 100m Rücken,
siegte über 200m Rücken, 3. über 100m Brust und 3. über
200m Brust.
Linda Nguyen (Jg. 88), 3. über 100m Rücken, 2. über 200m
Rücken, 3. über 200m Lagen und Siegerin über 100m Freistil,
war ebenfalls in Topform. Patrizia Komenda (Jg. 87) überzeugte mit ihrem
Sieg über 200m Freistil und dem zweiten Platz über 100m Freistil.
Deborah Schmitz (Jg.85), 3. über 100m Rücken, jeweils 2. über
100m und 200m Schmetterling sowie 3. über 100m Freistil, komplettierte
die gute Bilanz der SV-Schwimmerinnen. Für das "Sahnehäubchen"
sorgte die 4x100m Mädchenstaffel mit Patrizia Komenda, Miriam Wozniak,
Marina Mallon und Linda Nguyen mit dem Sieg in 4:34,98 Minuten. Herausragend
die Leistung von Nguyen, die die 100m in 1:06,31 Minuten hinter sich brachte
und damit persönliche Jahresbestleistung schwamm. Auch für die
Jungen gab es einige Treppchenplätze: Phillip Bär (Jg.90) wurde
3. über 200m Freistil und 2. über 200m Rücken. Jan Schmidt
(Jg.90) holte "Bronze" über 200m Rücken und 200m Brust.
Am Samstag dem 07.04. geht es für zwölf Neptun-Schwimmer ins
Trainingslager nach Ungarn. Vom 7. bis 19. April holt sich das Ollesch-Team
am Plattensee den "Feinschliff".
(RZ, 05.04.2001)
Erfreuliche Resultate brachten Trainer Lars Ollesch und die 20 jugendlichen Schwimmer des SV Neptun vom Kölner-Solar-Cup mit.
Im Feld von 650 Aktiven bei über 2 500 Starts des sehr gut besetzten
Wettbewerbs überzeugte der Neptun-Kader, der exakt 104 Starts
absolvierte.
Im Leistungszentrum Köln wurden von den Neptun-Assen auch mehrfach
Pflichtzeiten für die NRW-Meisterschaft im Juni erreicht. Manche Starter
blieben nur knapp darüber.
Bei den Mädchen brillierten Christine Köntje (Jahrgang 1990), Deborah
Schmitz('85), Rebekka Marks ('87), Patrizia Komenda ('87), Manuela Kornau
('86) und die für einen langen Zeitraum erkrankte Linda Delzig ('84),
die wettbewerbsmäßig erstmals wieder im Becken war.
Bei den Jungen lobte Ollesch vor allem Phillip Bär ('90), Jan Schmidt
('90), Maximilian Neubauer ('90) und Christian Pottrick ('90).
Marks wurde zweimal Erste, Delzig holte drei Podestplätze, Schmidt vier
und Bär gar sechs. Zweimal auf dem Treppchen standen Köntje, Schmitz
und Neubauer. Für eine stolze Medaille reichte es für Nguyen und
Kornau.
(WAZ, 28.03.2001)
"Das war eine Ausbeute, die ich mir so nicht habe träumen lassen, vor allem nicht in diesem starken Teilnehmerfeld", freute sich Lars Ollesch, Trainer des SV Neptun über die guten Resultate seiner Schützlinge beim Neptun-Solar-Cup in Köln.
Für viele der SV-Aktiven war es der erste Wettkampf auf einer 50m-Bahn.
Zudem stieß man in der Domstadt auf starke Konkurrenz. 700 Aktive aus
19 Vereinen, darunter Schwimm-Hochburgen wie Germania Köln, SSF Bonn,
SG Siegen lund Bayer Dormagen waren am Start.
Die Mädchen verbuchten folgende Resultate: Christina Köntje (Jg.90)
wurde unter anderem Zweite über 50m Freistil und Dritte über 100m
Rücken sowie Fünfte über 200m Rücken, musste sich lediglich
Schwimmerinnen aus den Hochburgen beugen.
"Es war schön, zu sehen, dass wir auch gegen Schwimmerinnen aus den
Talentschmieden, die schon im Alter von zehn Jahren sechs bis achtmal pro
Woche trainieren, ganz gut mithalten können. Ich halte von diesem
Trainingspensum in jungen Jahren nicht so viel. Die Gefahr ist groß,
dass Jugendliche verheizt werden", meinte Ollesch. Linda Nguyen (Jg.88) wurde
Achte über 200m Lagen und Fünfte über 200m Freistil, verpasste
jeweils knapp die Pflichtzeiten für die NRW-Meisterschaften. "Die wird
sie aber noch knacken", ist Ollesch zuversichtlich. Die Pflichtzeit über
100m Rücken bestätigte Linda Nguyen beim vierten Platz noch einmal,
ebenso über 200m Rücken, woe sie den dritten Platz belegte. Deborah
Schmitz (Jg.85) unterbot erstmalig Pflichtzeiten für die NRW-Meisterschaft:
Sie wurde Dritte über 100m Schmetterling und Zweite über 200m
Schmietterling.
Patrizia Komenda (Jg.87) verpasste die Pflichtzeiten über 100m und 200m
Freistil knapp. Zweimal wurde sie Sechste. Rebekka Marks (Jg.87) feierte
zwei Siege über 100m und 200m Brust und unterbot dabei die Pflichtzeiten
zum wiederholten Male. Manuela Kornau (Jg.86) wurde Dritte über 50m
Brust. Nach langer Krankheitspause war Linda Delzig (Jg.84) wieder aktiv,
und das mit Erfolg. Sie wurde Zweite über 50m Schmetterling und Dritte
über 50m Freistil, knackte jeweils die Pflichtzeiten. Beim Sieg über
50m Rücken blieb sie dagegen aber knapp über der Qualifikations-Zeit.
Die Jungen des SV Neptun blühten in Köln regelrecht auf: Phillip
Bär (Jg.90) siegte über 50m Freistil und 200m Rückenk holte
zweite Plätze über 100m Freistil, 200m Freistil, 400m Freistil
sowie 100m Rücken - und das beim ersten Wettbewerb auf der langen Bahn.
Jan Schmidt (Jg.90) wurde Vierter über 100m Freistil, Dritter über
200m Freistil, Erster über 100m Rücken, Zweiter über 200m
Rücken und noch einmal Erster über 200m Lagen. Maximilian Neubauer
(Jg.90) holte "Bronze" über 100m Brust, jeweils vierte Plätze
über 100m und 200m Rücken und schlug über 200m Lagen als Zweiter
an.
Christian Pottrick (Jg.90) wurde Sechster über 100m Freistil, Vierter
über 200m Freistil, Siebter über 100m Rücken und Fünfter
über 200m Rücken. Ollesch hofft, mit diesen vier Talenten in den
nächsten Jahren eine Erfolgsstaffel formen zu können.
(RZ, 29.03.2001)
Ob's mal boomt, ist die Frage. Nach mehreren relativ mageren Jahren aber geht's beim Schwimmverein Neptun in jedem Fall wieder sichtbar bergauf.
Die Qualität ist sicherlich noch verbesserungswürdig, aber wo ist sie das nicht. Derzeit registrieren Trainer Lars Ollesch und seine Koollegen den Zulauf zahlreicher Kinder und Jugendlicher. Die Basis für eine spätere, erfolgreiche Arbeit wird breiter. Kein Wunder also, dass bei Veranstaltungen wie dem 21. Frühjahrsschwimmfest von TuRa Bergkamen für den SV Neptun prompt auch gleich allerlei gute Platzierungen heraussprangen.
Jahrgang 91 |
||
| Gina Krüger | Platz 1 | 50 m Rücken |
| Sabine Baron | Platz 4 | 50 m Rücken |
| Thimo Mallon | Platz 2 | 50 m Rücken |
| Kevin Freitag | Platz 2 | 50 m Brust |
| Fabian Rüdiger | Platz 3 | 50 m Brust |
Jahrgang 92 |
||
| Jennifer Wirth | Platz 2 | 50 m Rücken |
| Platz 2 | 50 m Freistil | |
| Alina Szawinski | Platz 4 | 50 m Rücken |
| Sebastian Ernst | Platz 2 | 50 m Rücken |
| Platz 1 | 50 m Brust | |
| Marius Althaus | Platz 2 | 50 m Freistil |
| Florian Heuver | Platz 3 | 50 m Rücken |
| Peter Scherbeck | Platz 2 | 50 m Brust |
Jahrgang 93 |
||
| Frederick Bär | Platz 2 | 50 m Rücken |
| Platz 2 | 50 m Freistil | |
(WAZ, 21.03.2001)
Jahrelanges hartes Training, vor allem aber starkes Durchhaltevermögen haben sie zu einer der besten Schwimmerinnen der Stadt gemacht. Linda Delzig vom SV Neptun.
Die 16-jährige will's wieder wissen, peilt in dieser Saison die Teilnahme
an der Deutschen Meisterschaft an, nachdem sie im vergangenen Jahr noch passen
musste. Die Qualifikations-Norm auf der Kurzbahn hat sie bereits in der Tasche,
28,1 Sekunden über 50 m Freistil und 1:09,27 Minuten über 100m
Rücken reichen locker aus.
Ohne Fleiß, kein Preis - das weiß auch Linda Delzig. Und deshalb
trainiert sie hart. Vor zwei Jahren zog die Gymnasiastin noch neun Mal pro
Woche ihre Bahnen. Ein echter Schlauch. Aufstehen, ab ins Hallenbad, Meter
machen. Dann zur Schule und danach das ganze Programm nochmal. Und, nicht
unwichtig: Dabei auch immer die Noten im Auge behalten.
Sie schaffte es, das alles unter einen Hut zu bringen. Im typischen
Teenager-Alter aber kamen gar nicht so plötzlich auch noch andere Interessen
dazu. Partys und Freunde, was man halt so macht. Klar, dass sich Linda Delzig
auch dafür Zeit nimmt, nehmen will. Ihr Trainer Lars Ollesch bekommt
sie jetzt "nur" noch viermal pro Woche zu Gesicht.
Der Ehrgeiz ist wieder da. Das aber war nicht immer so. "Es gab Zeiten, da
wollte ich einfach nur noch aufhören und nichts mehr mit dem Sport zu
tun haben", erzählt sie. Doch ihr Freund Jan-Peter Prein unterstützt
sie. Prein, ein erfolgreicher Leichtathlet, baut Delzig immer wieder auf,
weil er weiß, mit welchen Problemen man zu kämpfen hat, wenn man
Top-Leistungen bringen möchte.
Auch Lars Ollesch hält stark zu ihr. So reißt sich Delzig zusammen
und kämpft verbissen, um weitere Erfolge zu erzielen, um vielleicht
den sechsten Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften 1999 zu toppen.
Die Familie steht hinter ihr. Dunja, die zweieinhalb Jahre ältere Schwester,
schwimmt auch, schnuppert ebenfalls Chlorluft seit sie fünf ist. Ute
Delzig ist die Mama, und die achtet stets darauf, dass Töchterlein das
Training nicht vernachlässigt. Zudem betätigt sie sich als
Schwimmwartin und managt im Bad die Übungsleitereinsätze. Der Vater
tut seinen Dienst, indem er Chauffeur spielt und seine Damen zum Training
fährt.
Seit ein paar Wochen aber ist Schonzeit angesagt. Eine Mandeloperation hat
Linda Delzig außer Gefecht gesetzt. Ausgerechnet in der Zeit, in der
das Frauenteam vom SV Neptun um den Klassenerhalt in der Landesliga
kämpfte. "Mit ihr wären wir vielleicht nicht abgestiegen", sagt
Trainer Ollesch heute. Vorbei, die Entscheidung ist gefallen.
Der Spaß aber ist wieder da bei Linda Delzig. Und den bekommen auch
die "Wasserratten" zu spüren, denen die junge Frau regelmäßig
in der Woche Schwimmunterricht gibt. Denn Training muß sein.
(WAZ, Febr./März 2001)
Neptun-Garde top drauf
Das einige schon jetzt in der Lage waren, Pflichtzeiten für die
NRW-Meisterschaft zu schwimmen, hat mich sehr überrascht. Wir wollten
eigentlich erst Ende März in Köln so weit sein", freut sich Lars
Ollesch, Trainer des SV Neptun 28, über die gute Vorstellung seiner
Schwimmgarde beim "Solar-Meeting" in Dortmund.
700 Aktive gingen bei 2800 Starts ins Wasser. Linda Nguyen (Jg.88) hat zwei
Pflichtzeiten für die NRW-Titelkämpfe Anfang Juni erreicht. Über
100 m Rücken kam sie als Fünfte in 1:19,94 min. ins Ziel, über
200 m Rücken wurde sie Achte in 2:50,37. Beide Zeiten bedeuteten die
"Quali" für die NRW-Meisterschaft. Über 100 m Freistil verpasste
Linda das "Ziel" indes knapp als Fünfte in 1: i,48 Minuten.
Marina Mallon (Jg.87) verbesserte ihre Zeit über 200 m Rücken (2:57,05)
um zehn Sekunden. Rebekka Marks (Jg.87) war als Dritte über 100 m Brust
in 1:23,52 min und als Vierte über 200 m Brust in 3:01,17 im Quali-Soll.
"Über 100 m Brust hat Rebekka gute Chancen, die DM-Norm zu erreichen",
denkt Ollesch.
Anna Hein (Jg.87) lag über 50 m Delphin (2.), 100 m Rücken (7.),
200 m Rücken (4.) nur knapp über den Quali-Zeiten. "Das kann Anna
aber noch besser, da bin ich sicher", macht Ollesch Mut. Ebenfalls knapp
über der Pflichtzeit schwamm Deborah Schmitz (Jg.85) in 1:17,07 über
100 m Schmetterling.
Überrascht wie gut es in ihrem ersten Rennen auf einer 50 m-Bahn lief
für Lara Schlanstedt (Jg.89) mit Bestzeiten über 100 m und
200 m Freistil war Trainer Ollesch. Ebenfalls erstmals auf einer 50m-Bahn
am Start, kam Maximilian Neubauer (Jg.90) als Dritter über 100 m
Rücken (1:34,52), und jeweils als Vierter über 200 m Brust (3:33,30)
und 200 m Rücken (3:19,19) ins Ziel.
(RZ, 01.03.2001)
Riesige Enttäuschung beim Schwimmverein Neptun. Was viele seit Tagen zumindest befürchtet hatten, steht nun fest. Die Damenstaffel muss doch absteigen in die Bezirksliga.
Ein wahrlich vermaledeites Jahr, vor allem aber eine ganz krumme, für
viele Beteiligte nicht nachvollziehbare Auf- und Abstiegsregelung. In den
bisherigen Jahren, so Trainer Lars Ollesch, seien stets miximal vier der
insgesamt 20 Landesligateams aus Westfalen und dem Rheinland abgestiegen.
Der SV Neptun wurde 15., hatte daher durchaus die berechtigte Hoffnung auf
den Klassenerhalt.
Diese aber zerplatzte nun wie die berühmte Seifenblase. Der Fall in
die Bezirksliga: Nachdem mit der SG Krefeld und der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen
zwei Westvereine in der 1. Bundesliga scheiteten, traf der Schneeball nun
auch die Teams in den unteren Ligen. So verpasste der SV TuS Herten
nachträglich doch noch den bereits gefeierten Sprung in die 2. Bundesliga.
Die Hertener aber wollen klagen, weil Paragraphen eindeutig besagten, dass
die Aufstiegs- Vorrang vor der Abstiegsregelung hat.
Für Neptun allerdings kein Thema. Dass man nun doch noch abgestiegen
ist, hat man fast traurig zur Kenntnis genommen. Nur mit den Umständen
weiß immer noch kaum jemand konkret etwas anzufangen. Ollesch: "Für
mich ist das nicht verständlich. Ich schwimme seit vielen Jahren, aber
so etwas ist noch nie passiert."
So fielen gleich alle fünf westfälischen Vereine durchs Sieb, auch
die SG Schwimmteam Bielefeld, die in der Abstiegsrunde vor dem SV Neptun
lag. Ungewöhnlich, fast merkwürdig aber, dass mehrere
rheinländische Clubs drin bleiben, obschon sie teilweise weniger Punkte
haben als Bielefeld oder Recklinghausen.
Doch Lars Ollesch und Co. tauchen trotz des bitteren Resultats nicht komplett
ab. "Natürlich kann nun unser erstes Ziel nur der direkte Wiederaufstieg
sein." Da das Team wohl zusammen bleibt, neben den Routiniers wie Jennifer
Poggi oder Dunja Delzig auch die ambitionierten Nachwuchsschwimmerinnen wie
Linda Nguyen, Patrizia Komenda oder Linda Delzig weiter für den SVN
antreten, sieht es gut aus. Zur Verdeutlichung: Olympia Borghorst, die
Topmannschaft der Bezirksliga, brachte es in einer Runde gerade auf knapp
16 300 Punkte. Der SV Neptun seinerseits hatte 17 000 zu bieten.
(WAZ, 23.02.01)
Abwarten und Tee trinken. Ob die Schwimmerinnen des SV Neptun auch in der kommenden DMS-Saison noch in der Landesliga antreten, entscheidet sich wie berichtet erst in diesen Tagen.
Bevor die nackten Zahlen abschließend ausgewertet worden sind, ist
alles andere lediglich Spekulation. "Es sieht recht gut aus", hofft
Neptun-Trainer Lars Ollesch natürlich, daß ihm und vor allem der
Mannschaft eine unliebsame Überraschung erspart bleibt. Ein Blick gestern
in eine Fachzeitschrift aber macht ihn auch skeptisch. Nach der
Bundesliga-Vorrunde lagen die SG Krefeld und auch die SG Bayer
Wuppertal/Uerdingen weit hinter dem Konkurrenten aus München. Ollesch:
" Daß die den deutlichen Rückstand aufgeholt haben kann ich mir
nicht vorstellen." Es sieht also so aus, als müßten gleich zwei
West-Vereine aus der Frauen-Bundesliga absteigen. Und das könnte sich
in der Tat entscheidend auf die unteren Ligen auswirken.
Dennoch: Mit der Leistung seiner Schwimmerinnen in der Abstiegsrunde im Essener
Stützpunkt war Ollesch mehr als zufrieden. Spaß gemacht hatte
ihm vor allem der Auftritt der 13-jährigen Patrizia Komenda, die über
200m Freistil (2:24,66) und auch über 100m Freistil (1:06,40) neue
persönliche Bestzeiten aufstellte.
Stark auch der Auftritt von Anna Hein (Jg. '87), die sich innerhalb von nur
zwei Wochen über 200m Rücken auf 2:40,52 Min. steigerte und auch
über 100m Rücken vollauf überzeugte (1:15,80). Ganz souverän
zudem die zwölfjährige Linda Nguyen, die die 400n-Lagen in
bärenstarken 5:54,02 Min. abspulte. Zum Vergleich: Die Pflichtzeit für
die Landesmeisterschaft liegt bei 6:10,00.
Aber auch die Routiniers hatten allerlei zu bieten. Dunja Delzig punktete
über 100m Rücken (1:15,43) und 100m Freistil (1:05,64). Obwohl
sie nach einer Krankheit nur einmal trainieren konnte, war auch Katharina
Ralle fast topfit. Sie schwamm die 100m Rücken in 1:15,52 Min., für
die 200m benötigte Ralle (Jg. '81) 2:41,88.
Etwas Pech hatte Jennifer Poggi, der "Oldie". Trotz erheblicher Magenprobleme
aber hielt sie zumindest durch.
(Presse v. 20.02.01)
Ohne große Erwartungen war ein 24-köpfiges Team des SV Neptun zum Schwimmfest nach Schwerte gereist, und so konnten die heimischen Schwimmer um Trainer Lars Ollesch ihr Glück am Ende selbst kaum fassen. Mit 385 Punkten sicherte man sich den Wanderpokal vor der SG Eintracht Ergste.
"Das ist für uns nach langer Zeit der erste Pokalgewinn. Gerade für
unsere Nachwuchsschwimmer ist das ein großartiger Erfolg", war Ollesch
hochzufrieden.
Auch bei den Staffelwettkämpfen lief es wie am Schnürchen. Im Jahrgang
89 bis 93 setzte das Neptun-Quartett Phillip Bär, Maximilian Neubauer,
Christian Pottrick und Jan Schmidt (alle Jg. 90) die Maßstäbe,
siegte in 2:28,10 min. über 4 x 50 m Freistil und in 2:54,20 min. über
4 x 50 m Lagen.
Dem stand auch die Mädchenstaffel im Jahrgang 88 und älter kaum
nach. Patrizia Komenda, Sarah Eisner, Miriam Wozniak und Anna Hein (alle
Jg. 87) schlugen über 4 x 50 m Freistil und 4 x 50 m Lagen jeweils als
zweites Team an. Patrizia Komenda sammelte nach längerer Zwangspause
Wettkampfpraxis.
Auch in den Einzel-Wettbewerben verbuchte Neptun starke Resultate. Phillip
Bär siegte über 50 m Delphin und holte "Silber" über 50 m
Rücken und 50 m Freistil. Jan Schmidt gewann über 50 m Rücken.
Sebastian Ernst (Jg. 90) feierte einen Doppelsieg über 50 m Brust und
Rücken. Peter Scherbeck (Jg. 92) über 50 m Freistil und Sabine
Baron (Jg. 91) über 50 m Brust waren ebenfalls nicht zu schlagen. Kirsten
Richter (Jg. 93) holte zwei zweite Plätze (50 m Freistil und Rücken).
Jennifer Wirth (Jg. 92) schlug über 50 m Rücken als Zweite und
50 m Freistil als Dritte an. Frederick Bär (Jg. 93) siegte über
50 m Rücken und Freistil, Anna Hein (Jg. 87) über 100 m Delphin
und Rücken mit neuer Bestzeit von 1:17,73 min. Sandra Maronde (Jg. 87)
schwamm beim Sieg über 100 m Brust in 1:28,84 min. ebenfalls Bestzeit.
Sarah Eisner (Jg. 87) holte mit Bestleistung 1:10,53 min. über 100 m
Freistil "Silber".
(RZ, 13.02.01)
Trainer Lars Ollesch war zufrieden. Für die Frauen des Schwimmvereins Neptun ist der Landesliga-Klassenerhalt nach der Vorrunde zumindest sehr wahrscheinlich.
DMS-Vorrunde in Marl. Ohne drei Leistungsträgerinnen ging der SV ins
Becken, landete mit 16 572 Punkten hinter der SG Essen II (18 054 Pkt) auf
Platz zwei. Ärgerlich: Da alle fünf Teams der zweiten Vorrunde
besser waren, muss das Team von Ollesch im Essener Leistungszentrum in der
Abstiegsrinde antreten.
Dort geht es dann erneut gegen des TuS Breckerfeld(16 151), Rote Erde Hamm/14
819), die SG Lünen(14 598) sowie die SG ST Bielefeld. Ollesch aber ist
guter Dinge, zumal er dann wieder auf Patrizia Komenda, Katharina Ralle und
wahrscheinlich auch Linda Delzig bauen kann. Delzig wurde nach ihrer
Mandeloperation aus dem Krankenhaus entlassen, hat zwar noch eine Woche
Schwimmverbot, dürfte aber zumindest für ein, zwei Starts zur
Verfügung stehen. "Da alle Teams ihre Punkte mitnehmen, müsste
Platz eins oder Platz zwei und damit der Klassenerhalt möglich sein."
Gemessen an den personellen Möglichkeiten war der Auftritt in Marl absolut
in Ordnung, obwohl die Gegner laut Ollesch allgemein schwächer waren
als im letzten Jahr. Sehr stark der Auftritt von Jennifer Poggi, mit 22 Jahren
bereits die "Seniorin" im Team. Poggi absolvierte fünf Rennen und
überzeugte vor allem über 400m Freistil in 4:56,20 Min. Gut unterwegs
waren auch die 19-jährige Dunja Delzig, "Berufspessimistin" Deborah
Schmitz über 100 und 200m Delphin sowie Stefanie Heinrich, die trotz
enormer Knieprobleme einen starken Eindruck hinterließ.
Trotz ordentlicher Leistungen der Routiniers werden Ollesch und Trainerkollege
Markus Adler das Team in der Abstiegsrunde aber enorm umbauen. Die Jugend
drängt sich in den Vordergrund und soll ihre Chance bekommen. Etwa die
Schwimmerinnen aus dem 87er Jahrgang: Anna Hein oder Rebekka Marks, die die
100m Rücken in bärenstarken 1:21,60 abspulte. Oder Sandra Maronde,
Miriam Wozniak und Sarah Eisner (Bestzeit über 200m Freistil/2:31,76
Min.). Überzeugen konnten zudem Manuela Kornau und Saskia Kremser, die
größten Hoffnungen aber ruhen auf Linda Nguyen. Die gerade
Zwölfjährige schwamm die 400m Lagen in glänzenden 5:58,40
Min.
(waz 06.02.01)
Der Schwimmsport lebt noch - zumindest dann und wann. Zu einem vollen Erfolg avancierten das Kurzbahn-Meeting und der Langstreckenpokal des SV Neptun. Organisatorisch als auch sportlich lief bei den Gastgebern alles hervorragend. Mit seinen vielen Talenten muß dem SV Neptun vor der Zukunft nicht bange sein.
Guter Schwimmsport soll in Recklinghausen weiterhin zu Hause sein. So veranstaltete der SV Neptun wie in jedem Jahr sein "Kurzbahn-Meeting mit Langstreckenpokal". Diesmal stellten gut 200 Schwimmer bei mehr als 800 Starts ihre Klasse unter Beweis. Die Hausherren traten mit 40 überwiegend jungen Akteuren an, konnten mit diesem relativ unerfahrenen Team aber dennoch allerlei Erfolge feiern.
Verständlich, daß der Neptun-Vorsitzende Martin Adler sehr zufrieden war und zudem viele warme Worte für die vielen Helfer parat hatte. "Ich glaube, daß man hier wirklich von einem fairen Wettkampf sprechen kann. Organisatorisch verlief das Turnier sehr ordentlich. Zudem merkte man, daß 14 Tage vor der Vorrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft alle Teilnehmer alle Teilnehmer die Sache mit dem nötigen Ernst angingen."
Doch nicht nur die Ergebnisse rund um den Sport herum waren für den
SV Neptun zufriedenstellend. Auch das eigentliche Geschehen im Wasser konnte
sich durchaus sehen lassen. Vor allem die jungen Talente begeisterten die
Zuschauer und sorgten für so einige positive Überraschungen. So
wurde Jennifer Poggi hinter den Hattingerinnen Wenke Breuker und Britta Rohe
gute Dritte in der offenen Klasse über 800 m.
Richtig gut auch der gerade acht Jahre alte Frederick Bär, der seine
Altersklasse eindeutig dominierte und alle vier 50m-Strecken nahezu im
Vorbeigehen für sich entschied.
Was Wunder also, daß Lars Ollesch, der mittlerweile neben dem Nachwuchs
auch die Wettkampfmannschaften trainiert, mehr als zufrieden war: "Für
die recht kurze Zeit, in der ich erst mit dem Team arbeiten konnte, waren
die Ergebnisse schon sehr beachtlich. Wir haben einige Talente, die unserem
Verein in der Zukunft noch viel Freude bereiten werden." Nennen wollte Ollesch
vor allem Linda Nguyen, Poggi und Bär, die schon jetzt schöne Erfolge
verbuchen konnten. Aber auch Peter Scherbeck, der den Preis für die
beste Einzelleistung des Jahrgangs '92 bekam, hat laut Ollesch durchaus gute
Chancen, einmal ein sehr guter Schwimmer zu werden.
In der Tat konnte der SV Neptun überzeugen und trotz der sehr starken Konkurrenz viele Titel holen. So waren Timo Mallon und Fabian Rüdiger die erfolgreichsten Schwimmer im Jahrgang '91.
Nachdem es mit dem Schwimmsport in den vergangenen Jahren alles andere als
gut bestellt war, scheint mittlerweile wieder Besserung in Sicht. Mit derart
vielen vielversprechenden Talenten, die Lars Ollesch mit Glück und Hilfe
formen kann, müßte mittelfristig wieder etwas wachsen. Das riecht
förmlich nach einer erfolgreichen Zukunft.
(waz, 24.01.2001)