Wettkampfberichte 2001

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Vereinsmeisterschaft
DMSJ in Gladbeck
Klever Kurzbahn-Meeting
Masters in Wetzlar
8. Flutlichtpokalschwimmen in Oelde
10. Lippe-Pokal in Lünen
Kinder-Pokalschwimmen 2001
NRW-Meisterschaft
Waltroper Schwimmertreff (16./17.06.2001)
19. Walsumer Frühjahrs-Meeting in Duisburg (31.03./01.04.2001)
Neptun-Solar-Cup in Köln (25./26.03.2001)
21. Frühjahrsschwimmfest bei TuRa Bergkamen (18.03.2001)

Linda Delzig (Febr./März 2001)
Solar-Meeting in Dortmund (24./25.02.2001)
DMS - SV Neptun steigt ab
DMS - 2. Durchgang (17./18.02.2001)
Schwimmfest in Schwerte (10.02.2001)
DMS - 1. Durchgang (03./04.02.2001
Kurzbahn-Meeting mit Langstreckenpokal (20./21.01.2001)

Archiv:
Jahr 2000


Nikolaus und Neptun sparen nicht mit Lob

Sammelten erste Wettkampferfahrung: Maximilian
Haese, Frederick Bär, Marcel Beckmann, Sebastian Ernst, Marius Althaus und Alexander Kowol.

Vorweihnachtliche Stimmung im Hallenbad an der Herner Straße. Die Schwimmer des SV Neptun ließen das Jahr mit ihren Vereinsmeisterschaften ausklingen und die Kleinsten bekamen "hohen Besuch". Der Nikolaus höchstpersönlich besuchte die Seepferdchen-Schwimmer.
"Für unsere Aktiven war es nach der Bezirksmeisterschaft ein lockerer Wettkampf. Dennoch gab es einige Bestzeiten", lobte Trainer Lars Ollesch. "Für unsere Kleinen ist die Vereinsmeisterschaft aber immer etwas ganz Besonderes". Vereinsmeister wurden: Jennifer Wirth, Maximilian Haese /Jahrg.92/93), Christine Köntje, Jan Schmidt (90/91), Linda Nguyen (88/89),Sandra Maronde, Marc Spinner (86/87), Deborah Schmitz, Frank Spinner (84/85) sowie in der offenen Wertung Jennifer Poggi und Andreas Kaptur.
Trotz des großen Andrangs klappte die Organisation wie am Schnürchen, selbst als das Hallenbad beim Kinderschwimmfest mit 150 Kindern und einer proppenvollen Tribüne aus allen Nähten platzte. Die "Schwimmküken" stellten ihr Können eindrucksvoll unter Beweis und Nikolaus sowie Meeresgott Neptun sparten bei der Vergabe der Seepferdchen-Urkunden nicht mit Lob. Schwimmwartin Ute Delzig dankte den Übungsleitern für die gute Arbeit. Geehrt wurde auch "Geburtstagskind" Martin Adler. Der Neptun-Vorsitzende hat das 60. Lebensjahr vollendet. Heinz Baldauf überreichte seinem langjährigen Weggefährten ein Präsent im Namen des Klubs.
(-bk-)

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Neptun-Staffeln verkaufen sich gut

Lars Ollesch, Schwimmtrainer beim SV Neptun 28, war durchaus zufrieden. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften auf Bezirksebene für Junioren und Jugendliche in Gladbeck gab's einen zweiten und einen vierten Platz.

Laut Ollesch zog sich vor allem die Jungenstaffel des Jahrgangs '90/'91 gut aus der Affäre. Obschon mit dem erkrankten Christian Pottrick kurzfristig ein echter Leistungsträger ausfiel und nicht ersetzt werden konnte, reichte es hinter der favorisierten SG Gelsenkirchen zum zweiten Platz.
Für die Staffeln über 4x100m Freistil, Rücken, Brust und Lagen sowie 4x50m Schmetterling benötigte die Neptun-Formation am Ende 27:17 min. blieb damit nur zehn Sekunden hinter den Gelsenkirchenern, landete aber souverän  vor der Konkurrenz aus Gladbeck und von der SGS Münster. Ollesch: "Mit Pottrick hätten wir sogar die Chance zum Sieg gehabt."
Für einen Start auf NRW-Ebene aber reicht es für den Neptun-Nachwuchs derzeit noch nicht. Nur sechs Staffeln aus dem gesamten Bundesland werden zugelassen, da ist aktuell nichts zu machen. Aber sie arbeiten dran.
Dabei waren Phillip Bär, der beste Kraulschwimmer, Christopher Bär, Maximilian Neubauer, Thimo Mallon und Jan Schmidt, der schnellste Rückenschwimmer.
Platz vier gab es für die Mädchenstaffel ('86-'89). Linda Nguyen, Patrizia Komenda, Rebekka Marks, Sandra Maronde, Anna Hein und Manuela Kornau mussten sich letztlich den übermächtigen Teams der SGS Münster, vom TuS Herten und der SG Gelsenkirchen geschlagen geben, verwiesen aber die SG Vest mit Schwimmerinnen auch vom SV Blau-Weiß auf Rang fünf.
Zu einem Platz auf dem Treppchen fehlten am Ende nur vergleichsweise magere 30 Sekunden.
(waz - noa)

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Stammgäste auf dem Siegerpodest

Team des SV Neptun überzeugt beim Klever Kurzbahn-Meeting

Stammgäste auf dem Siegertreppchen waren die Schwimmer des SV Neptun beim 4. Klever Kurzbahn-Sprint-Meeting.
Im hervorragend besetzten Teilnehmerfeld konnte das Neptun-Team den dominierenden Vereinen aus Duisburg und Essen durchaus Paroli bieten. Jahrgang 90: Phillip Bär(1. 100m Schmetterling; 2. 50m Brust), Jan Schmidt (1. 50m Rücken, 2. 100m Schmetterling, 2. 50m Brust), Maximilian Neubauer (3. 100m Schmetterling), Christine Köntje (2. 50m Rücken, 3. 100m Schmetterling, 1. 50m Brust). Jahrgang 88: Linda Nguygen (1. 50m Rücken, 1. 100m Schmetterling, 2. 50m Brust). Jahrgang 87: Patricia Komenda (3. 100m Schmetterling), Sandra Maronde (3. 50m Rücken). Manuela Kornau (Jhrg.86) bestritt nach langer Pause ihren ersten Wettkampf und siegte gleich auf Anhieb über 50m Brust.
Erfolgreich war auch Deborah Schmitz (Jhrg. 85). Sie siegte über 50m Brust sowie als Wettkampfschnellste über 100m Schmetterling und holte auch noch "Silber" über 50m Rücken.
(RZ 29.09.01)

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Zwei Medaillen sind im Gepäck des SV Neptun

Staffelerfolge der "Oldies" beim Masters

Sie haben "Blut geleckt". Zwei Medaillen brachten die Schwimm-"Oldies" des SV Neptun 28 von der Deutschen Meisterschaft, die in diesen Jahrgängen "Masters" heißt, aus Wetzlar wieder mit nach Hause.
"Das hat uns Mut gemacht, wir werden im nächsten Jahr in Berlin richtig angreifen", sagt Lars Ollesch, der dann ebenso wie Bernd Hennigfeld dabei sein möchte. Auch einige Neptun-Frauen seien durch die Erzählungen über Erlebnisse beim "Masters" ermutigt worden, wieder anzufangen mit Schwimmen. "In Wetzlar waren Olympiateilnehmer und Weltmeister am Start."

Der SV Neptun startete in der Klasse 100 bis 119 Jahre, soll heißen, alle vier Schwimmer durften zusammen nicht älter als 119 Sein. In der Einzelkonkurrenz versuchte es Andreas Kaptur über 50m Schmetterling, war mit seinen 29:05 sec. und Platz zehn aber nicht zufrieden. Mit seiner Bestzeit wäre Kaptur Vierter geworden.
"Das Masters in Wetzlar lag zeitlich ungünstig, da die Europameisterschaft auf Mallorca schon Ende Juli stattfand", so Ollesch. Dennoch waren 273 Teams dabei - 2700 Starts gab es an drei Tagen.
Noch mehr Sportler erwartet Ollesch im nächsten Jahr in Berlin. Dort wird das "Masters" im neuen Schwimmzentrum Prenzlauer Berg ausgerichtet, das gerade erst für 200 Mio. Mark erbaut worden ist. "Im nächsten Jahr ist die WM in Neuseeland, das werden sich wohl ganz viele nicht leisten können. Daher wird Berlin umso stärker besetzt sein. Wir wollen uns dort für die Europameisterschaft 2003 in Frankreich qualifizieren. Es macht richtig Spaß, wir werden nach den Erfolgen jetzt eine zweite Trainingseinheit in der Woche beginnen.
(RZ -kli)

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Köntje überragt in Oelde

Sieben Aktive sorgten für eine Menge recht guter Platzierungen: der Start beim 8. Flutlicht-Pokalschwimmen in Oelde hat sich für den SV Neptun durchaus gelohnt.
Bildhübsch das Freibad inmitten der Landesgartenschau, regelrecht urig auch die Atmosphäre der späten Starts. Dass es schüttete ohne Ende war zwar ärgerlich, brachte Trainer Lars Ollesch und seine Schwimmer aber nicht wirklich aus dem Rhytmus.
Jeder Starter musste vier Lagen über 50m absolvieren, die sechs Zeitschnellsten qualifizierten sich fürs Finale über 200m Lagen. Überragend dabei aus Sicht des SV Neptun Christine Köntje (Jg.90), die in der Vorrunde vier Siege hinlegte, dann den Endlauf mit zwölf Sekunden Vorsprung gewann und in 3:01,66 min. auch noch deutlich unter der Pflichtzeit für den D-Kader blieb (3:04,60).
Knapp an Platz eins schrammte Linda Nguyen ('88) vorbei. Nach Platz drei in den Vorläufen wurde sie abschließend Zweite. Dagegen verpasste Patrizia Komenda ('86/'87) als Vorrundensiebte den Einzug ins Finale knapp.
Ordentlich unterwegs war in Oelde Deborah Schmitz ('85). Nach Platz vier der Vorrunde reichte es für sie im Finale zum fünften Rang.
Zufriedenstellend auch die Leistungen der jüngeren Neptun-Schwimmer. Äußerst konstant zeigte sich Phillip Bär ('90). Platz drei nach den Vorläufen verteidigte er auch im Endlauf. Steigern konnte sich Maximilian Neubauer ('90). Er zog zunächst als Sechster ins Finale und landete am Ende auf Platz fünf.
Als letzter Schwimmer aus dem Talentschuppen des SV Neptun ging schließlich Christian Pottrick ('90) ins Becken. Er aber hatte als Vorrunden-Zwölfter mit der Entscheidung dann nichts mehr zu tun.

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Trainer Ollesch von Leistungen angetan

Neptun gut drauf beim Lippe-Pokal

"Sehr überrascht", haben Neptun-Trainer Lars Ollesch die guten Leistungen seiner Truppe beim 10. Lippe-Pokal, bei dem die Sportler aus 32 Klubs büer 2700 Starts absolvierten. Der SV Neptun war mit 31 Akteuren (113 Starts, vier Staffeln). "Dass wir in Lünen trotz des Zeltlagers, bei dem man kaum Ruhe bekommt, so gut waren, ist erstaunlich."
Phillip Bär (Jg. 90) siegte über 100  und 200 m Freistil, wobei er auf der längeren Strecke in 2:40,39 um vier Sekunden unter der Zeit für den D-Kader blieb. Über 100m Schmetterling und 200m Rücken wurde Phillip Zweiter. Jan Schmidt (Jg. 90) kam auf dritte Plätze über 200m Rücken, 100m Brust und Freistil. Maximilian Neubauer (Jg. 90) war Erster über 100m Brust.
Christine Köntje (Jg. 90) siegte über 100m Brust und wurde Dritte über 100m Schmetterling. Linda Nguyen (Jg. 88) stand über 200m Freistil und 100m Rücken oben auf dem Treppchen, über 100m Schmetterling und Freistil wurde sie jeweils Zweite. Rebekka Marks (Jg. 87) kam auf Zweite Plätze über 200m Brust und Freistil.
Patrizia Komenda (Jg. 87)siegte über 100 und 200m Freistil. Anna Hein (Jg. 87) setzte sich über 100m Schmetterling an die Spitze und wurde Zweite über 100m Rücken. Mit der Rückenzeit erreichte Anna das Finale der offenen Klasse und wurde Siebte. Sandra Maronde (87) siegte über 100 und 200m Rücken. Deborah Schmitz (85) kam auf Rang zwei über 100m Rücken, wurde Dritte über 100m Schmetterling, 200m Freistil und Lagen. Miriam Wozniak (87) schwamm 100m Schmetterling als Dritte.

Die ersten Rennen auf der 50m-Bahn

Erstmals gingen die jungen Nachwuchskräfte in einem 50mBecken an den Start: Jeweils Dritter wurden Christopher Bär (91) über 50m Schmetterling, Frederick Bär (93) 50m Kraul, Sebastian Ernst (92) 50m Brust und Sabine Baron (91) 50m Brust. Platz 2 holte sich Gina Krüger (91) über 50m Brust. Für Thimo Mallon (91), Jennifer Wirth (92) und Kirstin Richter (93) reichte es trotz guter Leistung noch nicht zu einem Treppchenplatz.
Fünfter unter 30 Staffeln wurden im Jahrgang 88-91 Maximilian Neubauer, Phillip Bär, Jan Schmidt und Christian Pottrick über 4 x 50 m Lagen. Das Neptun Quartett war die jüngste Staffel im Feld. Über 4 x 100 m Freistil kamen Miriam Wozniak, Linda Delzig, Patrizia Komenda und Linda Nguyen hinter SG Dortmund, SG Hattingen-Welper und dem Dürener TV, der auf den letzten Metern die Neptun-Mädchen passierte, auf den vierten Platz.
(RZ, -kli)

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Mannschaftsbild mit Trainerin Dunja

Pokalfinale gewonnen

Pokal für Neptun-Team des Jahrgangs 93/94 /Platz zwei für 91er

Damit hatten beim SV Neptun nicht mal die größten Optimisten gerechnet. Das Team von Trainerin Dunja Delzig aus dem Jahrgang 93/94 sicherte sich den Sieg im Kinder-Pokalfinale, das jüngst in Rheine ausgeschwommen wurde.

Doch auch die 91er-Truppe hatte das Finale erreicht, was schon ein Riesenerfolg ist, verlor in Rheine aber gegen die SG Gelsenkirchen. "In Gelsenkirchen müssen diese Kinder schon sechsmal in der Woche Trainieren, da war klar, dass wir keine Chance haben", soe Neptun-Cheftrainer Lars Ollesch. Trotzdem verkauften sich Jessica Niewalda, Sabine Baron, Gina Krüger, Thimo Mallon, Fabian Rüdiger, Kevin Freitag und Christopher Bär super. Und Zweiter zu werden bei neun gestarteten Klubs ist doch schon was.
So viele Mannschaften wie in diesem Jahr hatten sich noch nie beim Kinder-Pokalschwimmen angemeldet. Es mussten in jeder Altersklasse zwei Gruppen gebildet werden, der SV Neptun setzte sich mit zwei Teams an die Spitze in den Gruppen und erreichte das Finale in Rheine.
Die Älteren schwimmen vier Staffeln in allen Lagen, 300m Ausdauer und müssen die Koordination in den Schwimmlagen zeigen. Die Kleinen (93/94) schwimmen drei Staffeln (ohne Delphin), 100m Ausdauer und müssen auch zeigen, wie sie die einzelnen Lagen beherrschen.
Und da überzeugte das Neptun-Team beim Finalsieg über SSV Marl-Hüls. Es wurden alle Staffeln gewonnen. Mit 34:20 Punkten setzten sich Maurice Borzym, Marcel Beckmann, Maximilian Haese, Tobias Götze, Dennis Freitag, Frederick Bär, Kirstin Richter und Laura Klein ganz sicher durch und holten den Pokal.
(RZ -kli)

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Kostedde ist ein "echtes Wunder"

SV Neptun bei NRW-Titelkämpfen dabei

Es waren nur wenige, die beim SV Neptun 28 den Sprung zur NRW-Meisterschaft und zum NRW-Masters gepackt haben, Trainer Lars Ollesch war aber trotzdem zufrieden. "Wir dürfen im Moment noch nicht zuviel erwarten, es geht aber wieder aufwärts", so Ollesch. Bei der NRW-Meisterschaft der jüngeren Jahrgänge in Köln hatte Neptun mit Rebekka Marks (Jg. 87) und Linda Nguyen (88) zwei Schwimmerinnen am Start.
Nach ganz oben konnten diese beiden bei den Titelkämpfen natürlich noch nicht schielen. Insbesondere Lindas Jahrgang ist sehr gut besetzt von der Quantität und von der Qualität her. In den einzelnen Konkurrenzen waren immer mehr als 50 Mädchen dabei, von denen dann zehn die DM-Pflichtzeiten schwammen", sagt Ollesch, der mit Platz 18 über 100m Freistil von Linda Nguyen nach einer Steigerung von über einer Sekunde auf 1:06,32 min. sehr zufrieden war. Absolut ok fand der Trainer auch Lindas Leistungen über 200m Rücken in 2:48,17 und Rang 24, sowie über 200m Lagen in 2:49,25 (25.) mit einer Steigerung von zwei Sekunden.

Silbermedaille für Andreas Kaptur

Rebekka Marks (87) lag über 100m Brust in 1:22,25 als Achte nur knapp über der DM-Pflichtzeit. Über 200m Brust gab's in 2:57,78 Platz 13. "Über 200m war Rebekka zwar schon mal fünf Sekunden schneller, sie hat hann vor dem Trainerwechsel über ein halbes Jahr nichts gemacht, sich lzuletzt aber wieder um fünf Sekunden gesteigert.
Beim NRW-Masters in Oelde war der SV Neptun mit Stefanie Heinrich (AK 20), Andreas Kaptur (AK 25) und zwei Staffeln, deren Schwimmer zusammen zwischen 100 und 119 Jahre alt sein durften, vertreten. Stefanie Heinrich wurde über 100m brust Elfte, über 100m Schmetterling Vierte ("Das war richtig klasse") über 50m Brust Zehnte und Siebte über 50m Schmetterling.
Andreas Kaptur hat nach zwölf Jahren Pause vom Schwimmen der Ehrgeiz gepackt. Und in Oelde zahlte sich das über 50m Schmetterling mit der Silbermedaille aus. Platz Sieben gab's zudem über 50m Brust und Fünfter wurde Kaptur noch über 50m Rücken.
Knapp an einer Medaille vorbei auf Platz vier schrammte die 4 x 50m-Ftreistilstaffel des SV Neptun mit Markus Sudau, Andreas Kaptur, Stefan Jazy und André Kostedde, der nie zuvor im Schwimmverein war, erst im April mit dem Training angefangen hat und sich innerhalb dieser kurzen Zeit über 50m Freistil um zwölf Sekunden auf 32,48 verbesserte. "Das ist ein echtes Wunder", sagt Ollesch.
(RZ, -kli)

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"Küken" des SV Neptun atmen Wettkampfluft

Trainerin Dunja Delzig äußerst zufrieden

Sie waren reichlich aufgeregt vor dem ersten "richtigen" Sportwettkampf ihres Lebens. Doch die Jüngsten des SV Neptun 28 machten letztlich eine "gute Figur" beim Schwimmtreff in Waltrop. Trainerin Dunja Delzig war zufrieden.
20 Vereine waren in Waltrop am Start, die SVN-Küken überzeugten mit Treppchenplätzen und Bestzeiten. Erst Plätze gingen an Tobias Götze (Jg.93) über 50m Brust in 57,71 sec. und Laura Klein (Jg.93) in 1:05,61. In persönlicher Bestzeit Erster wurde Marcel Bechmann (Jg.93) über 50m Rücken in 53,20. Ebenfalls Bestzeit über diese Distanz gelang Denis Lushtaku (Jg.92) in 50,84 auf Rang zwei. Cedric Busch (Jg.93) schwamm als Zweiter über 50m Brust in 58,33 auch bestzeit.
"Silber" sicherte sich Julia Adler (Jg.93) in 1:07,09 über 50m Rücken. Dritte Plätze errangen Marcel Beckmann (Jg.93) in Bestzeit über 50m Freistil (48,49), Maximilian Haese Jg.93) über 50m Brust in 58,89, über die Bruststrecke Julia Adler (1:10,96). Vierte Plätze gingen an Carina Simanneck über 50m Brust in Bestzeit (54,74), Cedric Busch über 50m Rücken in 1:06,33 und über dieselbe Strecke auch bei Laura Klein in 1:13,00. Persönliche Bestzeiten schwammen Jaqueline Borzym (Jg.91) mit 58,72 über 50m Rücken, und jeweils über 50m Freistil Larissa Iglinski (Jg.92/56,39) und Johanna Holz(Jg.92/51,76). Jaqueline Borzym (Jg.91) kam über 50m Freistil (46,72) und Rücken (58,72) zu Bestzeiten.

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"Feinschliff "folgt am Plattensee

SCHWIMMEN: SV Neptun mit guten Resultaten / Trainingslager in Ungarn

Die Schattenseite großer Schwimm-Turniere erlebten die Aktiven des SV Neptun beim 19. Walsumer Frühjahrs-Meeting in Duinburg. "Die Organisation war einfach schlecht. Es gab Startverzögerungen von bis zu zwei Stunden. Darunter haben auch die Leistungen gelitten", ärgerte sich Trainer Lars Ollesch.
Mit 17 Aktiven war der SV Neptun beim Mammutturnier dabei und immerhin gab es neben den organisatorischen Pannen auch Positives zu vermelden. Viele Pflichtzeiten für die NRW-Meisterschaft "purzelten" zum wiederholten Male. Christine Köntje (JH.90) wurde 3. über 100m Rücken, siegte über 200m Rücken, 3. über 100m Brust und 3. über 200m Brust.
Linda Nguyen (Jg. 88), 3. über 100m Rücken, 2. über 200m Rücken, 3. über 200m Lagen und Siegerin über 100m Freistil, war ebenfalls in Topform. Patrizia Komenda (Jg. 87) überzeugte mit ihrem Sieg über 200m Freistil und dem zweiten Platz über 100m Freistil. Deborah Schmitz (Jg.85), 3. über 100m Rücken, jeweils 2. über 100m und 200m Schmetterling sowie 3. über 100m Freistil, komplettierte die gute Bilanz der SV-Schwimmerinnen. Für das "Sahnehäubchen" sorgte die 4x100m Mädchenstaffel mit Patrizia Komenda, Miriam Wozniak, Marina Mallon und Linda Nguyen mit dem Sieg in 4:34,98 Minuten. Herausragend die Leistung von Nguyen, die die 100m in 1:06,31 Minuten hinter sich brachte und damit persönliche Jahresbestleistung schwamm. Auch für die Jungen gab es einige Treppchenplätze: Phillip Bär (Jg.90) wurde 3. über 200m Freistil und 2. über 200m Rücken. Jan Schmidt (Jg.90) holte "Bronze" über 200m Rücken und 200m Brust.
Am Samstag dem 07.04. geht es für zwölf Neptun-Schwimmer ins Trainingslager nach Ungarn. Vom 7. bis 19. April holt sich das Ollesch-Team am Plattensee den "Feinschliff".
(RZ, 05.04.2001)

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Cup in Köln: Schnelle Bahn für Neptun-Asse.

Erfreuliche Resultate brachten Trainer Lars Ollesch und die 20 jugendlichen Schwimmer des SV Neptun vom Kölner-Solar-Cup mit.

Im Feld von 650 Aktiven bei über 2 500 Starts des sehr gut besetzten Wettbewerbs überzeugte der Neptun-Kader, der exakt 104 Starts absolvierte.
Im Leistungszentrum Köln wurden von den Neptun-Assen auch mehrfach Pflichtzeiten für die NRW-Meisterschaft im Juni erreicht. Manche Starter blieben nur knapp darüber.
Bei den Mädchen brillierten Christine Köntje (Jahrgang 1990), Deborah Schmitz('85), Rebekka Marks ('87), Patrizia Komenda ('87), Manuela Kornau ('86) und die für einen langen Zeitraum erkrankte Linda Delzig ('84), die wettbewerbsmäßig erstmals wieder im Becken war.
Bei den Jungen lobte Ollesch vor allem Phillip Bär ('90), Jan Schmidt ('90), Maximilian Neubauer ('90) und Christian Pottrick ('90).
Marks wurde zweimal Erste, Delzig holte drei Podestplätze, Schmidt vier und Bär gar sechs. Zweimal auf dem Treppchen standen Köntje, Schmitz und Neubauer. Für eine stolze Medaille reichte es für Nguyen und Kornau.
(WAZ, 28.03.2001)

Tolle Ausbeute in der Domstadt

"Das war eine Ausbeute, die ich mir so nicht habe träumen lassen, vor allem nicht in diesem starken Teilnehmerfeld", freute sich Lars Ollesch, Trainer des SV Neptun über die guten Resultate seiner Schützlinge beim Neptun-Solar-Cup in Köln.

Für viele der SV-Aktiven war es der erste Wettkampf auf einer 50m-Bahn. Zudem stieß man in der Domstadt auf starke Konkurrenz. 700 Aktive aus 19 Vereinen, darunter Schwimm-Hochburgen wie Germania Köln, SSF Bonn, SG Siegen lund Bayer Dormagen waren am Start.
Die Mädchen verbuchten folgende Resultate: Christina Köntje (Jg.90) wurde unter anderem Zweite über 50m Freistil und Dritte über 100m Rücken sowie Fünfte über 200m Rücken, musste sich lediglich Schwimmerinnen aus den Hochburgen beugen.
"Es war schön, zu sehen, dass wir auch gegen Schwimmerinnen aus den Talentschmieden, die schon im Alter von zehn Jahren sechs bis achtmal pro Woche trainieren, ganz gut mithalten können. Ich halte von diesem Trainingspensum in jungen Jahren nicht so viel. Die Gefahr ist groß, dass Jugendliche verheizt werden", meinte Ollesch. Linda Nguyen (Jg.88) wurde Achte über 200m Lagen und Fünfte über 200m Freistil, verpasste jeweils knapp die Pflichtzeiten für die NRW-Meisterschaften. "Die wird sie aber noch knacken", ist Ollesch zuversichtlich. Die Pflichtzeit über 100m Rücken bestätigte Linda Nguyen beim vierten Platz noch einmal, ebenso über 200m Rücken, woe sie den dritten Platz belegte. Deborah Schmitz (Jg.85) unterbot erstmalig Pflichtzeiten für die NRW-Meisterschaft: Sie wurde Dritte über 100m Schmetterling und Zweite über 200m Schmietterling.
Patrizia Komenda (Jg.87) verpasste die Pflichtzeiten über 100m und 200m Freistil knapp. Zweimal wurde sie Sechste. Rebekka Marks (Jg.87) feierte zwei Siege über 100m und 200m Brust und unterbot dabei die Pflichtzeiten zum wiederholten Male. Manuela Kornau (Jg.86) wurde Dritte über 50m Brust. Nach langer Krankheitspause war Linda Delzig (Jg.84) wieder aktiv, und das mit Erfolg. Sie wurde Zweite über 50m Schmetterling und Dritte über 50m Freistil, knackte jeweils die Pflichtzeiten. Beim Sieg über 50m Rücken blieb sie dagegen aber knapp über der Qualifikations-Zeit. Die Jungen des SV Neptun blühten in Köln regelrecht auf: Phillip Bär (Jg.90) siegte über 50m Freistil und 200m Rückenk holte zweite Plätze über 100m Freistil, 200m Freistil, 400m Freistil sowie 100m Rücken - und das beim ersten Wettbewerb auf der langen Bahn. Jan Schmidt (Jg.90) wurde Vierter über 100m Freistil, Dritter über 200m Freistil, Erster über 100m Rücken, Zweiter über 200m Rücken und noch einmal Erster über 200m Lagen. Maximilian Neubauer (Jg.90) holte "Bronze" über 100m Brust, jeweils vierte Plätze über 100m und 200m Rücken und schlug über 200m Lagen als Zweiter an.
Christian Pottrick (Jg.90) wurde Sechster über 100m Freistil, Vierter über 200m Freistil, Siebter über 100m Rücken und Fünfter über 200m Rücken. Ollesch hofft, mit diesen vier Talenten in den nächsten Jahren eine Erfolgsstaffel formen zu können.
(RZ, 29.03.2001)

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Nachwuchs macht Hoffnung

Ob's mal boomt, ist die Frage. Nach mehreren relativ mageren Jahren aber geht's beim Schwimmverein Neptun in jedem Fall wieder sichtbar bergauf.

Die Qualität ist sicherlich noch verbesserungswürdig, aber wo ist sie das nicht. Derzeit registrieren Trainer Lars Ollesch und seine Koollegen den Zulauf zahlreicher Kinder und Jugendlicher. Die Basis für eine spätere, erfolgreiche Arbeit wird breiter. Kein Wunder also, dass bei Veranstaltungen wie dem 21. Frühjahrsschwimmfest von TuRa Bergkamen für den SV Neptun prompt auch gleich allerlei gute Platzierungen heraussprangen.

Jahrgang 91

Gina Krüger Platz 1 50 m Rücken
Sabine Baron Platz 4 50 m Rücken
Thimo Mallon Platz 2 50 m Rücken
Kevin Freitag Platz 2 50 m Brust
Fabian Rüdiger Platz 3 50 m Brust

Jahrgang 92

Jennifer Wirth Platz 2 50 m Rücken
Platz 2 50 m Freistil
Alina Szawinski Platz 4 50 m Rücken
Sebastian Ernst Platz 2 50 m Rücken
Platz 1 50 m Brust
Marius Althaus Platz 2 50 m Freistil
Florian Heuver Platz 3 50 m Rücken
Peter Scherbeck Platz 2 50 m Brust

Jahrgang 93

Frederick Bär Platz 2 50 m Rücken
Platz 2 50 m Freistil

(WAZ, 21.03.2001)

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Schwimm drüber . . . . .

Linda Delzig, oder: Wenn der Ehrgeiz wieder wach wird.

Jahrelanges hartes Training, vor allem aber starkes Durchhaltevermögen haben sie zu einer der besten Schwimmerinnen der Stadt gemacht. Linda Delzig vom SV Neptun.

Die 16-jährige will's wieder wissen, peilt in dieser Saison die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft an, nachdem sie im vergangenen Jahr noch passen musste. Die Qualifikations-Norm auf der Kurzbahn hat sie bereits in der Tasche, 28,1 Sekunden über 50 m Freistil und 1:09,27 Minuten über 100m Rücken reichen locker aus.
Ohne Fleiß, kein Preis - das weiß auch Linda Delzig. Und deshalb trainiert sie hart. Vor zwei Jahren zog die Gymnasiastin noch neun Mal pro Woche ihre Bahnen. Ein echter Schlauch. Aufstehen, ab ins Hallenbad, Meter machen. Dann zur Schule und danach das ganze Programm nochmal. Und, nicht unwichtig: Dabei auch immer die Noten im Auge behalten.
Sie schaffte es, das alles unter einen Hut zu bringen. Im typischen Teenager-Alter aber kamen gar nicht so plötzlich auch noch andere Interessen dazu. Partys und Freunde, was man halt so macht. Klar, dass sich Linda Delzig auch dafür Zeit nimmt, nehmen will. Ihr Trainer Lars Ollesch bekommt sie jetzt "nur" noch viermal pro Woche zu Gesicht.
Der Ehrgeiz ist wieder da. Das aber war nicht immer so. "Es gab Zeiten, da wollte ich einfach nur noch aufhören und nichts mehr mit dem Sport zu tun haben", erzählt sie. Doch ihr Freund Jan-Peter Prein unterstützt sie. Prein, ein erfolgreicher Leichtathlet, baut Delzig immer wieder auf, weil er weiß, mit welchen Problemen man zu kämpfen hat, wenn man Top-Leistungen bringen möchte.
Auch Lars Ollesch hält stark zu ihr. So reißt sich Delzig zusammen und kämpft verbissen, um weitere Erfolge zu erzielen, um vielleicht den sechsten Platz bei den Westdeutschen Meisterschaften 1999 zu toppen.
Die Familie steht hinter ihr. Dunja, die zweieinhalb Jahre ältere Schwester, schwimmt auch, schnuppert ebenfalls Chlorluft seit sie fünf ist. Ute Delzig ist die Mama, und die achtet stets darauf, dass Töchterlein das Training nicht vernachlässigt. Zudem betätigt sie sich als Schwimmwartin und managt im Bad die Übungsleitereinsätze. Der Vater tut seinen Dienst, indem er Chauffeur spielt und seine Damen zum Training fährt.
Seit ein paar Wochen aber ist Schonzeit angesagt. Eine Mandeloperation hat Linda Delzig außer Gefecht gesetzt. Ausgerechnet in der Zeit, in der das Frauenteam vom SV Neptun um den Klassenerhalt in der Landesliga kämpfte. "Mit ihr wären wir vielleicht nicht abgestiegen", sagt Trainer Ollesch heute. Vorbei, die Entscheidung ist gefallen.
Der Spaß aber ist wieder da bei Linda Delzig. Und den bekommen auch die "Wasserratten" zu spüren, denen die junge Frau regelmäßig in der Woche Schwimmunterricht gibt. Denn Training muß sein.
(WAZ, Febr./März 2001)

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Ohne Probleme zur Pflichtzeit

Neptun-Garde top drauf

Das einige schon jetzt in der Lage waren, Pflichtzeiten für die NRW-Meisterschaft zu schwimmen, hat mich sehr überrascht. Wir wollten eigentlich erst Ende März in Köln so weit sein", freut sich Lars Ollesch, Trainer des SV Neptun 28, über die gute Vorstellung seiner Schwimmgarde beim "Solar-Meeting" in Dortmund.
700 Aktive gingen bei 2800 Starts ins Wasser. Linda Nguyen (Jg.88) hat zwei Pflichtzeiten für die NRW-Titelkämpfe Anfang Juni erreicht. Über 100 m Rücken kam sie als Fünfte in 1:19,94 min. ins Ziel, über 200 m Rücken wurde sie Achte in 2:50,37. Beide Zeiten bedeuteten die "Quali" für die NRW-Meisterschaft. Über 100 m Freistil verpasste Linda das "Ziel" indes knapp als Fünfte in 1: i,48 Minuten.
Marina Mallon (Jg.87) verbesserte ihre Zeit über 200 m Rücken (2:57,05) um zehn Sekunden. Rebekka Marks (Jg.87) war als Dritte über 100 m Brust in 1:23,52 min und als Vierte über 200 m Brust in 3:01,17 im Quali-Soll. "Über 100 m Brust hat Rebekka gute Chancen, die DM-Norm zu erreichen", denkt Ollesch.
Anna Hein (Jg.87) lag über 50 m Delphin (2.), 100 m Rücken (7.), 200 m Rücken (4.) nur knapp über den Quali-Zeiten. "Das kann Anna aber noch besser, da bin ich sicher", macht Ollesch Mut. Ebenfalls knapp über der Pflichtzeit schwamm Deborah Schmitz (Jg.85) in 1:17,07 über 100 m Schmetterling.
Überrascht wie gut es in ihrem ersten Rennen auf einer 50 m-Bahn lief für Lara Schlanstedt (Jg.89) mit Bestzeiten über 100 m  und 200 m Freistil war Trainer Ollesch. Ebenfalls erstmals auf einer 50m-Bahn am Start, kam Maximilian Neubauer (Jg.90) als Dritter über 100 m Rücken (1:34,52), und jeweils als Vierter über 200 m Brust (3:33,30) und 200 m Rücken (3:19,19) ins Ziel.
(RZ, 01.03.2001)

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SV Neptun steigt ab

Riesige Enttäuschung nach "merkwürdiger Wertung"

Riesige Enttäuschung beim Schwimmverein Neptun. Was viele seit Tagen zumindest befürchtet hatten, steht nun fest. Die Damenstaffel muss doch absteigen in die Bezirksliga.

Ein wahrlich vermaledeites Jahr, vor allem aber eine ganz krumme, für viele Beteiligte nicht nachvollziehbare Auf- und Abstiegsregelung. In den bisherigen Jahren, so Trainer Lars Ollesch, seien stets miximal vier der insgesamt 20 Landesligateams aus Westfalen und dem Rheinland abgestiegen. Der SV Neptun wurde 15., hatte daher durchaus die berechtigte Hoffnung auf den Klassenerhalt.
Diese aber zerplatzte nun wie die berühmte Seifenblase. Der Fall in die Bezirksliga: Nachdem mit der SG Krefeld und der SG Bayer Wuppertal/Uerdingen zwei Westvereine in der 1. Bundesliga scheiteten, traf der Schneeball nun auch die Teams in den unteren Ligen. So verpasste der SV TuS Herten nachträglich doch noch den bereits gefeierten Sprung in die 2. Bundesliga. Die Hertener aber wollen klagen, weil Paragraphen eindeutig besagten, dass die Aufstiegs- Vorrang vor der Abstiegsregelung hat.
Für Neptun allerdings kein Thema. Dass man nun doch noch abgestiegen ist, hat man fast traurig zur Kenntnis genommen. Nur mit den Umständen weiß immer noch kaum jemand konkret etwas anzufangen. Ollesch: "Für mich ist das nicht verständlich. Ich schwimme seit vielen Jahren, aber so etwas ist noch nie passiert."
So fielen gleich alle fünf westfälischen Vereine durchs Sieb, auch die SG Schwimmteam Bielefeld, die in der Abstiegsrunde vor dem SV Neptun lag. Ungewöhnlich, fast merkwürdig aber, dass mehrere rheinländische Clubs drin bleiben, obschon sie teilweise weniger Punkte haben als Bielefeld oder Recklinghausen.
Doch Lars Ollesch und Co. tauchen trotz des bitteren Resultats nicht komplett ab. "Natürlich kann nun unser erstes Ziel nur der direkte Wiederaufstieg sein." Da das Team wohl zusammen bleibt, neben den Routiniers wie Jennifer Poggi oder Dunja Delzig auch die ambitionierten Nachwuchsschwimmerinnen wie Linda Nguyen, Patrizia Komenda oder Linda Delzig weiter für den SVN antreten, sieht es gut aus. Zur Verdeutlichung: Olympia Borghorst, die Topmannschaft der Bezirksliga, brachte es in einer Runde gerade auf knapp 16 300 Punkte. Der SV Neptun seinerseits hatte 17 000 zu bieten.
(WAZ, 23.02.01)

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Nachwuchs des SV Neptun gibt mächtig Gas
Klassenerhalt weiter möglich

Abwarten und Tee trinken. Ob die Schwimmerinnen des SV Neptun auch in der kommenden DMS-Saison noch in der Landesliga antreten, entscheidet sich wie berichtet erst in diesen Tagen.

Bevor die nackten Zahlen abschließend ausgewertet worden sind, ist alles andere lediglich Spekulation. "Es sieht recht gut aus", hofft Neptun-Trainer Lars Ollesch natürlich, daß ihm und vor allem der Mannschaft eine unliebsame Überraschung erspart bleibt. Ein Blick gestern in eine Fachzeitschrift aber macht ihn auch skeptisch. Nach der Bundesliga-Vorrunde lagen die SG Krefeld und auch die SG Bayer Wuppertal/Uerdingen weit hinter dem Konkurrenten aus München. Ollesch: " Daß die den deutlichen Rückstand aufgeholt haben kann ich mir nicht vorstellen." Es sieht also so aus, als müßten gleich zwei West-Vereine aus der Frauen-Bundesliga absteigen. Und das könnte sich in der Tat entscheidend auf die unteren Ligen auswirken.
Dennoch: Mit der Leistung seiner Schwimmerinnen in der Abstiegsrunde im Essener Stützpunkt war Ollesch mehr als zufrieden. Spaß gemacht hatte ihm vor allem der Auftritt der 13-jährigen Patrizia Komenda, die über 200m Freistil (2:24,66) und auch über 100m Freistil (1:06,40) neue persönliche Bestzeiten aufstellte.
Stark auch der Auftritt von Anna Hein (Jg. '87), die sich innerhalb von nur zwei Wochen über 200m Rücken auf 2:40,52 Min. steigerte und auch über 100m Rücken vollauf überzeugte (1:15,80). Ganz souverän zudem die zwölfjährige Linda Nguyen, die die 400n-Lagen in bärenstarken 5:54,02 Min. abspulte. Zum Vergleich: Die Pflichtzeit für die Landesmeisterschaft liegt bei 6:10,00.
Aber auch die Routiniers hatten allerlei zu bieten. Dunja Delzig punktete über 100m Rücken (1:15,43) und 100m Freistil (1:05,64). Obwohl sie nach einer Krankheit nur einmal trainieren konnte, war auch Katharina Ralle fast topfit. Sie schwamm die 100m Rücken in 1:15,52 Min., für die 200m benötigte Ralle (Jg. '81) 2:41,88.
Etwas Pech hatte Jennifer Poggi, der "Oldie". Trotz erheblicher Magenprobleme aber hielt sie zumindest durch.
(Presse v. 20.02.01)

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SV Neptun entführt den Wanderpokal

SCHWIMMEN: Galaauftritt in Schwerte

Ohne große Erwartungen war ein 24-köpfiges Team des SV Neptun zum Schwimmfest nach Schwerte gereist, und so konnten die heimischen Schwimmer um Trainer Lars Ollesch ihr Glück am Ende selbst kaum fassen. Mit 385 Punkten sicherte man sich den Wanderpokal vor der SG Eintracht Ergste.

"Das ist für uns nach langer Zeit der erste Pokalgewinn. Gerade für unsere Nachwuchsschwimmer ist das ein großartiger Erfolg", war Ollesch hochzufrieden.
Auch bei den Staffelwettkämpfen lief es wie am Schnürchen. Im Jahrgang 89 bis 93 setzte das Neptun-Quartett Phillip Bär, Maximilian Neubauer, Christian Pottrick und Jan Schmidt (alle Jg. 90) die Maßstäbe, siegte in 2:28,10 min. über 4 x 50 m Freistil und in 2:54,20 min. über 4 x 50 m Lagen.
Dem stand auch die Mädchenstaffel im Jahrgang 88 und älter kaum nach. Patrizia Komenda, Sarah Eisner, Miriam Wozniak und Anna Hein (alle Jg. 87) schlugen über 4 x 50 m Freistil und 4 x 50 m Lagen jeweils als zweites Team an. Patrizia Komenda sammelte nach längerer Zwangspause Wettkampfpraxis.
Auch in den Einzel-Wettbewerben verbuchte Neptun starke Resultate. Phillip Bär siegte über 50 m Delphin und holte "Silber" über 50 m Rücken und 50 m Freistil. Jan Schmidt gewann über 50 m Rücken. Sebastian Ernst (Jg. 90) feierte einen Doppelsieg über 50 m Brust und Rücken. Peter Scherbeck (Jg. 92) über 50 m Freistil und Sabine Baron (Jg. 91) über 50 m Brust waren ebenfalls nicht zu schlagen. Kirsten Richter (Jg. 93) holte zwei zweite Plätze (50 m Freistil und Rücken). Jennifer Wirth (Jg. 92) schlug über 50 m Rücken als Zweite und 50 m Freistil als Dritte an. Frederick Bär (Jg. 93) siegte über 50 m Rücken und Freistil, Anna Hein (Jg. 87) über 100 m Delphin und Rücken mit neuer Bestzeit von 1:17,73 min. Sandra Maronde (Jg. 87) schwamm beim Sieg über 100 m Brust in 1:28,84 min. ebenfalls Bestzeit. Sarah Eisner (Jg. 87) holte mit Bestleistung 1:10,53 min. über 100 m Freistil "Silber".
(RZ, 13.02.01)

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Hoffnung beim SV Neptun

DMS-Abstiegsrunde: Landesliga-Klassenerhalt ist möglich

Trainer Lars Ollesch war zufrieden. Für die Frauen des Schwimmvereins Neptun ist der Landesliga-Klassenerhalt nach der Vorrunde zumindest sehr wahrscheinlich.

DMS-Vorrunde in Marl. Ohne drei Leistungsträgerinnen ging der SV ins Becken, landete mit 16 572 Punkten hinter der SG Essen II (18 054 Pkt) auf Platz zwei. Ärgerlich: Da alle fünf Teams der zweiten Vorrunde besser waren, muss das Team von Ollesch im Essener Leistungszentrum in der Abstiegsrinde antreten.
Dort geht es dann erneut gegen des TuS Breckerfeld(16 151), Rote Erde Hamm/14 819), die SG Lünen(14 598) sowie die SG ST Bielefeld. Ollesch aber ist guter Dinge, zumal er dann wieder auf Patrizia Komenda, Katharina Ralle und wahrscheinlich auch Linda Delzig bauen kann. Delzig wurde nach ihrer Mandeloperation aus dem Krankenhaus entlassen, hat zwar noch eine Woche Schwimmverbot, dürfte aber zumindest für ein, zwei Starts zur Verfügung stehen. "Da alle Teams ihre Punkte mitnehmen, müsste Platz eins oder Platz zwei und damit der Klassenerhalt möglich sein."
Gemessen an den personellen Möglichkeiten war der Auftritt in Marl absolut in Ordnung, obwohl die Gegner laut Ollesch allgemein schwächer waren als im letzten Jahr. Sehr stark der Auftritt von Jennifer Poggi, mit 22 Jahren bereits die "Seniorin" im Team. Poggi absolvierte fünf Rennen und überzeugte vor allem über 400m Freistil in 4:56,20 Min. Gut unterwegs waren auch die 19-jährige Dunja Delzig, "Berufspessimistin" Deborah Schmitz über 100 und 200m Delphin sowie Stefanie Heinrich, die trotz enormer Knieprobleme einen starken Eindruck hinterließ.
Trotz ordentlicher Leistungen der Routiniers werden Ollesch und Trainerkollege Markus Adler das Team in der Abstiegsrunde aber enorm umbauen. Die Jugend drängt sich in den Vordergrund und soll ihre Chance bekommen. Etwa die Schwimmerinnen aus dem 87er Jahrgang: Anna Hein oder Rebekka Marks, die die 100m Rücken in bärenstarken 1:21,60 abspulte. Oder Sandra Maronde, Miriam Wozniak und Sarah Eisner (Bestzeit über 200m Freistil/2:31,76 Min.). Überzeugen konnten zudem Manuela Kornau und Saskia Kremser, die größten Hoffnungen aber ruhen auf Linda Nguyen. Die gerade Zwölfjährige schwamm die 400m Lagen in glänzenden 5:58,40 Min.
(waz 06.02.01)

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SV Neptun macht Fortschritte

Nachwuchs überzeugt auf Kurzbahn und Langstrecke - Ollesch zufrieden

Der Schwimmsport lebt noch - zumindest dann und wann. Zu einem vollen Erfolg avancierten das Kurzbahn-Meeting und der Langstreckenpokal des SV Neptun. Organisatorisch als auch sportlich lief bei den Gastgebern alles hervorragend. Mit seinen vielen Talenten muß dem SV Neptun vor der Zukunft nicht bange sein.

Guter Schwimmsport soll in Recklinghausen weiterhin zu Hause sein. So veranstaltete der SV Neptun wie in jedem Jahr sein "Kurzbahn-Meeting mit Langstreckenpokal". Diesmal stellten gut 200 Schwimmer bei mehr als 800 Starts ihre Klasse unter Beweis. Die Hausherren traten mit 40 überwiegend jungen Akteuren an, konnten mit diesem relativ unerfahrenen Team aber dennoch allerlei Erfolge feiern.

Verständlich, daß der Neptun-Vorsitzende Martin Adler sehr zufrieden war und zudem viele warme Worte für die vielen Helfer parat hatte. "Ich glaube, daß man hier wirklich von einem fairen Wettkampf sprechen kann. Organisatorisch verlief das Turnier sehr ordentlich. Zudem merkte man, daß 14 Tage vor der Vorrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft alle Teilnehmer alle Teilnehmer die Sache mit dem nötigen Ernst angingen."

Doch nicht nur die Ergebnisse rund um den Sport herum waren für den SV Neptun zufriedenstellend. Auch das eigentliche Geschehen im Wasser konnte sich durchaus sehen lassen. Vor allem die jungen Talente begeisterten die Zuschauer und sorgten für so einige positive Überraschungen. So wurde Jennifer Poggi hinter den Hattingerinnen Wenke Breuker und Britta Rohe gute Dritte in der offenen Klasse über 800 m.
Richtig gut auch der gerade acht Jahre alte Frederick Bär, der seine Altersklasse eindeutig dominierte und alle vier 50m-Strecken nahezu im Vorbeigehen für sich entschied.
Was Wunder also, daß Lars Ollesch, der mittlerweile neben dem Nachwuchs auch die Wettkampfmannschaften trainiert, mehr als zufrieden war: "Für die recht kurze Zeit, in der ich erst mit dem Team arbeiten konnte, waren die Ergebnisse schon sehr beachtlich. Wir haben einige Talente, die unserem Verein in der Zukunft noch viel Freude bereiten werden." Nennen wollte Ollesch vor allem Linda Nguyen, Poggi und Bär, die schon jetzt schöne Erfolge verbuchen konnten. Aber auch Peter Scherbeck, der den Preis für die beste Einzelleistung des Jahrgangs '92 bekam, hat laut Ollesch durchaus gute Chancen, einmal ein sehr guter Schwimmer zu werden.

In der Tat konnte der SV Neptun überzeugen und trotz der sehr starken Konkurrenz viele Titel holen. So waren Timo Mallon und Fabian Rüdiger die erfolgreichsten Schwimmer im Jahrgang '91.

Nachdem es mit dem Schwimmsport in den vergangenen Jahren alles andere als gut bestellt war, scheint mittlerweile wieder Besserung in Sicht. Mit derart vielen vielversprechenden Talenten, die Lars Ollesch mit Glück und Hilfe formen kann, müßte mittelfristig wieder etwas wachsen. Das riecht förmlich nach einer erfolgreichen Zukunft.
(waz, 24.01.2001)

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